Donnerstag, 26. März 2015

Filmkommentar: "Kingsman - The Secret Service"




Titel: Kingsman - The Secret Service

Genre: Action
Darsteller: Colin Firth, Samuel L. Jackson, Taron Egerton, Mark Strong, Mark Hamil, Sofia Boutella, Michael Caine, Sophie Cookson
Länge: 129 Minuten




Als ich den Trailer zum ersten Mal gesehen habe, war klar, dass ich mir den Film unbedingt ansehen muss. 




Die Handlung...
... setzt direkt bei einem Auftrag ein. Der Agent stirbt bei seinem Einsatz und somit ist ein Platz bei den Kingsman frei geworden. Jeder der übrigen Kingsman muss nun einen neuen Kandidaten bestimmen. Harry wählt Eggsi, dessen Vater beinahe auch ein Kingsman geworden wäre, allerdings bei einem Einsatz ums Leben kam. 

Seit dem ging Eggsis Leben den Bach runter. Seine Mutter rette sich in die Arme der falschen Leute und Eggsi scheint sich auch aufgegeben zu haben. Er ergreift die Chance, die Harry ihm bietet und absolviert mit den anderen Kandidaten das Training. 

Den Anfang ist richtig gut. Schon das Intro war lustig. Mit der anschließenden Filmszene landet man mittendrin. Es wird zwar einiges an Vorgeschichte erzählt, was ich aber nicht schlimm fand. So erfährt man auch, wieso gerade Eggsi ausgewählt wird und was bei ihm im Umfeld so los ist.

Das Thema fand ich wirklich interessant. Valentine kommt auf eine etwas andere Idee, wie er ein akutes Problem lösen soll. Mit genug Geld lässt es sich leicht in die Tat umsetzen.
Auch die Kingsman fand ich toll, auch wenn es bei mir etwas gedauert hat, bis ich dahinter kam, dass die Agenten nach den Rittern der Tafelrunde benannt werden. 

Der Film war ziemlich blutig. Es gibt einige sehr fiese Actionszenen, die sehr genial aufgemacht sind, bei denen aber auch sehr viel Blut spritzt. Ich konnte dabei nicht hinsehen, mein Freund hatte aber seinen Spaß an der Sache. Besonders gut im Gedächtnis ist uns die "Kirchenszene" geblieben. Also Leute, mit schwachem Magen: Vielleicht lieber nicht hingucken. Es hat seine Gründe, wieso der Film erst ab 16 ist. 

Insgesamt ist es eine gute Mischung aus Action und Humor. Dabei trifft der Ton immer ins Schwarze und man wird zwei Stunden lang sehr gut unterhalten. Der Film schafft es, absurde Szenen einzubinden, ohne dass es aber zu lächerlich wird. Man sollte keinen allzu ernsten Film erwarten, sondern sich auf spannendes und lustiges Popcorn-Kino einstellen.

Die Charaktere... 
... waren echt toll. 
Samuel L. Jackson als lispelnder Bösewicht, der kein Blut sehen konnte, war einfach klasse. Ich hatte zwar Schwierigkeiten damit, ihn als Bedrohung ernst zu nehmen, aber der Charakter war wirklich sehr gut umgesetzt. 
Auch Harry, gespielt von Colin Firth, hat mir gut gefallen. Er ist ein Gentleman der eher ruhigeren Sorte. Er wirkt eher in sich gekehrt, setzt sich aber auch für Eggsi und andere wichtige Dinge ein. Durch seine trockene Art ist er sehr witzig. 
Eggsi fand ich gut. Taron Egerton tritt als Außenseiter und schwarzes Schaf auf. Für die Schule interessiert er sich sehr Jahren nicht mehr und ist seit einiger Zeit in den falschen Kreisen unterwegs. Unter den Anwärtern für die freie Stelle fällt er seinen Mitstreitern negativ auf. Allerdings hat er einiges auf dem Kasten, womit seine Konkurrent nicht rechnen. 
Auch Merlin, Arthur, Roxy und Gazelle fand ich toll besetzt und umgesetzt. Gegen die charakterliche Ausarbeitung kann man echt nichts sagen. Man bekommt eine gute Mischung geboten. 

Die Musik war auch sehr gut und passend gewählt. Mal langsam, mal schnell, immer entsprechend der Szene wurde die Musik angepasst. In der erwähnten Kirchenszene war es etwas chaotisch und äh laut. An anderer Stelle wieder tragend und atmosphärisch. Sehr gelungen fand ich auch die Musik zum Finale des Films. 

Fazit:
Ein sehr guter Film, der mich bestens unterhalten hat, auch wenn es mit stellenweise etwas zu blutig war. Ansonsten kann ich den Film aber jedem Fan von Action und schrägen Humor empfehlen! 

Viel Spaß beim Filmschauen!

eure Maria

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