Donnerstag, 29. Januar 2015

Filmkommentar: "Baymax - Riesiges Robowabohu"






Titel: Baymax - Riesiges Robowabohu

Genre: Animations-/ Superheldenfilm
Synchronisation: Amadeus Strobel, Bastian Pastewka, Andreas Burani, Nora Hütz, Daniel Zillmann, Maria Hönig, Vera Teltz
Länge: 102 Minuten









Der Film zählte definitiv zu meinen Must-Sees 2015 und er hat mich zum Glück nicht enttäuscht!

Die Handlung... 
... beginnt mit einem Roboterkampf. Schnell wird klar, dass man Hiro nicht wegen seines Alters und seiner Größe unterschätzen sollte. Er ist ein Genie, vergeudet seine Zeit aber lieber, statt, wie sein Bruder Tadashi, die Uni zu besuchen. Nach einem Bot Fight nimmt Tadashi ihn kurzerhand mit und zeigt ihm unter anderem seine neueste Erfindung: Baymax, den Gesundheitsbegleiter. 
Für Hiro ist klar, dass er jetzt unbedingt auch auf die Uni will. Dafür muss er den Professor des Programms mit einer Erfindung überzeugen. Nach einigem Hin und Her kommt ihm die Idee zu den Microbots. Der Prof ist begeistert und nimmt ihn auf. 
Nach einem Feuer in der Universität, bei dem die Microbots zerstört wurden, weckt Hiro ausversehen Baymax auf, welcher sich um sein Wohl sorgt. Gemeinsam finden sie eine Halle mit Massen an Microbots, die von einem maskierten Mann gesteuert werden. Hiro muss ihn unbedingt schnappen.

So kommt es also dazu, dass der dicke, knuffige Baymax in einen Kampfanzug gesteckt und in einen Kampfroboter verwandelt wird. Allerdings versteht er nicht, wie ihm die neue Programmierung dabei helfen soll, ein besserer Gesundheitsbegleiter zu werden, was immer wieder für witzige Szenen zwischen ihm und Hiro sorgt. 
Der Film ist aber insgesamt sehr witzig aufgezogen. Jeder der anderen Helden hat so seine besonderen Fähigkeiten und Ideen, die sich auf seine spätere "Heldenform" auswirken. Allerdings sind das auch ziemlich krude Ideen, gerade Honey Lemon konnte ich nur bedingt ernst nehmen, auch wenn die Idee dahinter ziemlich cool war.

Die Handlung ist ziemlich klassisch aufgezogen und es ist recht schnell klar, wer hinter der Maske steckt. Dennoch ist es gut umgesetzt und es wird einem nie langweilig. Was aber auch zum Teil am Setting liegt.
San Fransokyo ist einfach abgefahren! Japan meets USA und das im abgedrehten Maße. Es gibt einfach so viele Details, die man beim ersten Mal kaum erfassen kann. Die Häuser sehen normal aus, haben aber diese "Flügeldächer". Hier und da findet man winkende Katzenfiguren und blühende Kirschbäume, dann aber wieder Cable Cars und die Golden Gate Bridge. Also haltet die Augen offen ;)

Die Charaktere ...
... haben mir gut gefallen. 
Hiro ist unglücklich und verliert sich ein bisschen in seiner Einsamkeit. Die anderen hat er von sich abgeschottet und will auch nichts mehr mit der Welt zu tun haben. Nur Baymax kann ihm dabei helfen, seine Trauer zu überwinden. 
Der Roboter ist genau der Freund, den Hiro braucht. Er kümmert sich um seine Gesundheit, ist für ihn da und zusammen haben sie einfach jede Menge Spaß. Ohne Baymax würde auch einfach etwas fehlen. 
Seine Freunde sind aber auch echt cool gemacht. Wie schon beschrieben, haben sie alle so ihre bevorzugten Forschungsgebiete. Hiro nutzt die Talente seine Freunde, um sie individuell als Helden auszustatten. So gibt es alles zerschneidende Klingen, ein feuerspeiendes Monster und bunte Kugeln. Wer zu was gehört, müsst ihr selber herausfinden.
Insgesamt sind aber alle individuell gestaltet und zeichnet sich durch mindestens ein markantes Merkmal aus, sodass man es nicht mit einer grauen Masse, sondern echt coolen Typen zu tun hat. 

Der Film ist so, wie man sich einen Kinderfilm vorstellt: Gut gegen Böse. Der Anfang hat sich leicht gezogen, doch dann geht es ziemlich schnell zur Sache und die Ereignisse folgen schnell aufeinander. Es gibt ein paar Höhen und Tiefen, aber nicht zu düster, gruselig oder brutal. Ich glaube, dass die Altersempfehlung von FSK 6 dem Film gerecht wird. 

Wir haben uns den Film in 3D angesehen, allerdings nur, weil wir abends gehen wollten und der Film dann nicht mehr in 2D kam. Die Effekte waren teils ganz nett, haben mich aber nicht aus den Socken gehauen. Da gibt es andere Filme, die man sich in 3D ansehen sollte. Bei einem Animationsfilm habe ich auch etwas mehr erwartet, dennoch ist er nett anzusehen. 

Und anzuhören! Ihr wisst ja inzwischen, dass ich ein totaler Filmmusik-Nerd bin und hier war ich auch wieder begeistert. Diesmal lag es an der Mischung aus der instrumentalen Begleitung und den rock-poppigen Stücken. Ich habe gern zugehört und mir den Score bereits geholt. Das Lied von Fall Out Boy gefällt mir bisher am besten.

Fazit:
Ein schöner Familienfilm mit Superhelden-Thema. Disney hat mal wieder einen schönen Film geliefert, der auch beim dritten Mal Ansehen noch Spaß machen wird.

Viel Spaß beim Filmschauen!
eure Maria


Kommentare:

  1. ich hab den Film auch in 3D gesehen und muss sagen, der Film an sich gefiel mir wirklich sehr gut, das 3D war aber mal wieder vollkommen überflüssig und ich hab von diesen zusätzlichen Effekten eigentlich kaum was wahrgenommen. Aber ich stimme dir zu, den Film könnte ich mir wirklich noch mehrmals anschauen. Kaufe ich mir dann eventuell auf DVD, sobald er zu haben ist :)

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    1. Ja, es war jetzt nicht so geil, wie gedacht, Bei den Animationsfilmen erwarte ich einfach auch mehr. Bisher hat mich auch nur "Das magische Haus" in 3D begeistert. Das ist einfach richtig genial, man hat permanent die Effekte und bekommt auch öfters mal was ins Gesicht geworfen.
      Ich freu mich auch schon drauf =)

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  2. Mir hat der Film auch gefallen. Endlich mal wieder ein richtig lustiger Disneyfilm :)

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  3. Hallöchen,
    ich als kleiner Disneyfan will und muss diesen Film auch noch unbedingt schauen, also freut es mich sehr, dass er dir gefallen hat :)

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    1. Huhu,

      der ist echt toll =) Richtig witzig und knuffig und voller guter Einfälle.
      Ich wünsche dir viel Spaß im Kino =)

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