Donnerstag, 3. April 2014

Filmkommentar: "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"







Titel: Die Eiskönigin - Völlig unverfroren

Genre: Kinder-/ Animationsfilm
Regie: Chris Buck, Jennifer Lee
mit den deutschen Stimmen von: Hape Kerkeling, Leonhard Mahlich, Robin Kahnmeyer, Yvonne Greitzke, Diana Kürten
Länge: 101 Minuten







Pünktlich zum DVD-Start hier meine Rezension zum Film. 
Wieder eines von Disneys Meisterwerken, mit ein paar Kritikpunkten. 


Die Handlung ...
... beginnt ein wenig langsam. Der Zuschauer lernt die beiden Mädchen, Anna und Elsa, kennen. Elsa hat die besondere Begabung zu zaubern. Als sie beim Spielen Anna mit einem Eispfeil trifft, wird beschlossen die beiden zu trennen. Elsa muss lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen und bis dahin soll Anna vor ihr geschützt werden. 
Einige Jahre später, als ihre Eltern tot und Elsa gekrönt wird, werden zum ersten Mal seit langer Zeit, wieder die Tore geöffnet und Anna erlebt ein neues Gefühl von Freiheit, trifft sogar einen jungen Mann, der perfekt für sie ist. Doch die Krönungsfeier geht entsetzlich schief, Elsa lässt ihre Kräfte frei, läuft weg und ganz Arendelle versinkt im Schnee. 

Der Anfang ist voll mit Gesang. Mir gefiel das ganz gut, Disney lebt ja eigentlich erst richtig durch seine Lieder, aber das war mir dann fast zu viel. Eins reiht sich an das andere und es geht nur langsam vorwärts. Das Geballte hätte ein wenig aufgelockert werden können. 
Aber davon einmal abgesehen sind es wirklich sehr schöne Lieber, teils witzig, teils sehr gefühlvoll und vor allem "Lass jetzt los" konnte mich begeistern. 

Wenn schon von Musik die Rede ist, muss auch der Score erwähnt werden. Er bildet eine schöne Ergänzung zum Gesang und vor allem das Intro ist wunderschön. Im ersten Moment hat es mich an "Der König der Löwen" erinnert, passte dann aber auch sehr gut zur Eiskönigin.

Die Charaktere ... 
... sind interessant gemacht und ich mochte sie ganz gern. 
Anna ist einsam, da sie ohne Elsa aufwachsen muss. Nach einem Vorfall in ihrer Kindheit, wurden die beiden Schwestern voneinander getrennt, um Anna zu schützen. 
Später ist sie dann neugierig, witzig, ein kleiner Tollpatsch und auf Anhieb sympathisch. Sie steht zu ihrer Schwester und will für sie nur das Beste. 
Elsa ist unsicher und zurückhaltend, sie hat Angst noch mehr Menschen zu verletzten. Es ärgert sie, dass sie mit ihren Fähigkeiten nicht so gut umgehen kann und sie immer unter Kontrolle halten muss. Sobald sie etwas berührt, bildet sich eine Eisschicht. Sie kann aber eigentlich ziemlich coole Sachen mit dem Eis anstellen. Das zeigt sich, als sie das Schloss verlässt und in die Berge zieht. Ihre Kunststücke waren wirklich genial. 
Kristoff ist ein Eisverkäufer, der eine innige Freundschaft zu seinem Rentier hegt und nun durch den Schnee ein kleines Problem hat. Wer will im verschneiten Sommer schon Eis? Er ist sehr sympathisch und bei Trollen aufgewachsen. Er hat eine sehr offene, zuvorkommende Art, dass man ihn einfach mögen muss. 
Da ich nicht zu viel sagen will, soll hier nur noch kurz Olaf erwähnt werden. Einfach eine geniale Idee von Disney und er ist so witzig, dass man nicht mehr mit dem Grinsen aufhören kann.

Die Synchronisation ist ziemlich gut gelungen. Ich lege da zwar kaum wert drauf, hatte aber das Gefühl, dass die Stimmen gut zu den jeweiligen Figuren gepasst haben. Einige habe ich auch wiedererkannt, andere neu entdeckt. Die Sänger sind auch sehr gut gewählt und vor allem bei der Stimme von Elsa bekam ich Gänsehaut. 

Mir gefiel, dass der Film auch noch ein paar Überraschungen für den Zuschauer bereit hält. Disney ist von seinem üblichen Schema ein wenig abgewichen und bietet mal etwas Neues. Nicht, dass ich das Disney-Konzept schlecht finde, ich liebe die Filme, aber in Die Eiskönigin schaffen sie es, noch eine Schippe draufzulegen. 

Fazit:
Ich mochte den Film sehr gern, auch wenn der Anfang mit ein wenig zu viel Gesang aufwartet. Disney hat sich mal wieder selbst übertroffen und mit schönen Bildern, tollen Ideen und den sympathischen Charakteren die Kinos erobert. 
Ein Film für die ganze Familie, der sich sehen lässt.

Viel Spaß beim Filmschauen!
eure Maria

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