Donnerstag, 16. Januar 2014

Die Zombies sind zurück!

Ich konnte es einfach nicht lassen. Dabei hatte ich mir eigentlich verboten, sowas je wieder zu schreiben.

Eine Freundin fragte mich vor einigen Tagen, ob ich auch bei der Zombie-Ausschreibung vom Amrûn Verlag mitmache. Ich meinte zu ihr: »So was werde ich nie nie nie nie nie nie wieder schreiben.« Mein letzter Zombie-Beitrag ist in der Anthologie »Der ist nur tot...« erschienen und hat mich einige schlaflose Nächte gekostet. Mir ist das Genre gänzlich unvertraut, also brauchte ich Material, das ich beschreiben konnte. Ganz schlimmer Fehler sich mitten in der Nacht Zombiebilder anzusehen, wo mich ja schon offene Wunden gruseln. Danach wollte ich mich nicht mehr mit dem Thema befassen.
Doch dann kam die Ausschreibung und ich hatte fast prompt eine Idee. Leider. Also auf ein neues. Diesmal werde ich aber definitiv keine Vorlagen suchen, das soll sich jeder mal selber vorstellen. Ohne mich. Ich bleibe bei meinen Zombie-Horden und damit haben sich die Beschreibungen.

So kam es also, dass ich mal wieder in dem Genre gelandet bin. Diesmal befinden sich meine Protagonisten umzingelt von Zombies in einem Haus, aus dem sie sich freikämpfen müssen. Das Ganze spielt in der nahen Zukunft (202x), wo Deutschland wegen der Katastrophe abgeriegelt wurde und eigentlich komplett verseucht ist, bis auf meine drei Überlebenden und vermutlich einigen anderen, die es ebenfalls geschafft haben, nicht gefressen zu werden.
Mein Gespann setzt sich aus zwei Kerlen und einem Mädchen zusammen. An Ausrüstung haben sie so einiges auftreiben können, unter anderem zwei Maschinengewehre und zwei Macheten (die Amy in ihre Obhut genommen hat) und einen Flammenwerfer (der gehört Josh). Doug muss sich mit diversen Pistolen und einer Axt begnügen. Dazu noch einige andere nützliche Dinge, die hoffentlich helfen, die Zombies niederzumetzeln. 
Momentan habe ich noch keine Ahnung, wie es weitergehen soll, aber ich bin gespannt, was mir noch so einfällt. Ein Ende habe ich aber immerhin schon in Aussicht, mal sehen, ob es auch alle Charaktere bis dahin schaffen. ;) 

Letztens habe ich die Flucht aus dem Haus abgetipppt. Ob sich »I see fire« von Ed Sheeran auf die Story ausgewirkt hat, wage ich zu bezweifeln, aber ironischerweise passte es doch sehr gut zu der Stelle, die ich abgetippt habe, während ich das Lied gehört habe. Einsatz: Flammenwerfer.
Ich höre ja oft bestimmte Musik, wenn ich schreibe. Diesmal war es wirklich »I see fire« und Teile des »Hänsel & Gretel - Hexenjäger« Soundtracks. Aber auch diverse andere kamen nicht zu kurz. Gut funktioniert hat auch noch »Devil will cry« von The Weeknd, »Keep the streets empty for me« von Fever Ray und »Everybody wants to rule the world« von Lorde. Vielleicht höre ich nachher auch noch den »Thor - Dark Kingdom« - Score. 

So wirklich traurig bin ich nun doch nicht, dass ich mich wieder an die Zombies heran getraut habe. Es macht bisher Spaß und ich bin gespannt, wie sich meine Truppe so schlägt. Ich wollte mal etwas komplett neues für mich schreiben. Also nicht neu im Sinne von Weltneuheit, sondern eher was meine eigene Schreibe angeht. Deshalb gibt es diesmal auch eine richtige Nervensäge, blöde Sprüche, eine teils flapsige Sprache, eine Asiatin und so weiter. Mal sehen, ob ich das bis zum Ende durchhalte. 

Ich muss allerdings zugeben, dass ich doch eine Vorlage hatte und zwar ein Brettspiel, welches momentan recht oft zum Einsatz kommt. Es nennt sich »Zombicide« und wer es kennt, wird auch einige Ähnlichkeiten in meiner Kurzgeschichte finden. Aber auch wer es nicht kennt, wird hoffentlich seinen Spaß mit der Geschichte haben. 

Wer testlesen will, kann sich gern bei mir melden.=)  
Der Anfang kam bisher positiv an, mal sehen, ob das bei dem Rest auch so ist. 

P.S. Neela ist inzwischen zur Hälfte durchkorrigiert und wird demnächst an die ersten Testleser rausgehen =) 

Liebe Grüße, 
eure Maria

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