Donnerstag, 10. Oktober 2013

Rezension: "Was geschah tatsächlich in Peru?" - Cassandra Clare

entnommen bei goodreads.com



Titel: Was geschah tatsächlich in Peru? 
(What really happened in Peru?)
Reihe: Die Chroniken des Magnus Bane
Autor: Cassandra Clare
Genre: Fantasy, Kurzgeschichte
Verlag: Arena
Seiten: 42
Preis: 2,99€ (eBook, engl.: 1,87€)






Der Klappentext:
Wie die Fans der Chroniken der Unterwelt und der Chroniken der Schattenjäger bereits wissen, wurde Magnus Bane aus Peru verbannt … Warum? Das wird jetzt erzählt.
Es gibt einen guten Grund, weshalb Magnus Bane Peru nicht mehr betreten darf - oder besser, mehr als einen. Nun endlich werden seine unzähligen Eskapaden enthüllt: Magnus entdeckt ein ganz außergewöhnliches Musikinstrument für sich (mit zutiefst verstörendem Ergebnis), tanzt mit den Einheimischen (mit zutiefst verstörendem Ergebnis) und entweiht ganz nebenbei die Nasca-Linien - sehr zum Leid seines Gastgebers … und seiner beiden Hexenmeisterfreunde Ragnor Fell und Catarina Loss.

Die Rezension:
Das Buch ist eher eine Art Kurzgeschichten-Sammlung in der verschiedene Tripps von Magnus Bane zusammengefasst werden und aufgeklärt wird, wieso er letzten Endes aus Peru verbannt wurde.
Nachdem ich alle fünf Bände der »Chroniken der Unterwelt« gelesen hatte, musste ich einfach bei den Kurzgeschichten zuschlagen, als ich sie entdeckte. Immerhin geht es um Magnus Bane!

Wer den Hexenmeister kennt, wird seine Freude an den Story's haben. Sie sind witzig, verrückt und eben typisch Magnus. Leider sind sie etwas kurz und teils auch ziemlich schnell erzählt. Ich hatte kaum mit dem Lesen begonnen, da war ich bereits mit dem Büchlein durch.

Es ging rasant durch mehrere Jahrhunderte Geschichte, in denen Magnus immer wieder Peru besuchte. Jedes Abenteuer ist wahnwitziger als das davor und immer ist es Magnus selbst, der die blödesten Ideen hat. Auch Ragnor Fell (City of Glass) ist mit von der Partie und gibt überall seinen Senf dazu. Er ist von dem ganzen meist weit weniger begeistert als Magnus, und der Leser fragt sich, wieso er bei dem ganzen Unfug überhaupt mitmacht. Zu den Herrn gesellt sich noch eine Dame, der scheinbar langweilig war und die sich deshalb auf die Abenteuer einlässt. Auch sie muss bald feststellen, wie dämlich die Manöver von Magnus sind, was wiederum für den Leser sehr unterhaltsam ist.

Durch die Kürze der Geschichten, lernt der Leser die Personen nur wenig kennen. Aber Magnus' unbeschwertes Verhalten bleibt erhalten und das »sonnige Gemüt« von Ragnor prägt sich auch ein. Das Trio bildet eine witzige Mischung, bei der ich nicht immer wusste, was ich von ihr halten sollte.

Fazit:
Auf Deutsch sind sie mir ehrlich gesagt ein wenig zu teuer, für die paar Seiten, da hole ich sie mir lieber nach und nach auf Englisch.
Ein wenig kurz, aber alles in allem eine witzige Idee.

3,5 von 5 Sternen von mir.

eure Maria

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