Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rezension: "Die Stadt der Regenfresser - Chroniken der Weltensucher" - Thomas Thiemeyer

entnommen bei amazon.de





Titel: Chroniken der Weltensucher – Die Stadt der Regenfresser
Autor: Thomas Thiemeyer
Genre: Fantasy/ Abenteuer
Verlag: Loewe
Seiten: 440
Preis: 8,95€ (tb)


→ Rezi zu »Der Palast des Poseidon«
→ Rezi zu »Der Atem des Teufels«





Der Klappentext:
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.
Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht.
Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. 
Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

Die Rezension:
Aufmerksam geworden bin ich durch das Cover. Es sieht schon sehr nach Steampunk aus und ich wollte ich mal mit dem Genre anfreunden. Allerdings ist es doch nicht so speampunkig, wie es auf den ersten Blick scheint.

Es beginnt mit einem Diebstahl. Wenn der Dieb gewusst hätte, mit wem er es zu tun hatte, wäre er wohl zum nächsten Opfer über gegangen. Gerade als er sich mit seiner Beute in Sicherheit wiegt, taucht sein Opfer auf und nimmt ihn mit sich. Kein anderer als der Abenteurer Carl Friedrich von Humboldt bietet ihm eine einzigartige Chance. Er soll den Forscher als Assistent auf dessen nächste Reise begleiten. Humboldt will nach Südamerika aufbrechen und eine längst vergessene Stadt in 3000 Metern Höhe finden. Als Beweis für deren Existenz dient eine gefundene Fotoplatte und Humboldt will der Sache auf den Grund gehen.
Weil das aber zu langweilig wäre, gibt es noch eine zweite Gruppe, die sich ebenfalls auf den Weg nach Südamerika macht, mit dem Ziel einen Kollegen zu finden und Humboldt zu schlagen.

Humboldt selbst war einerseits genial, andererseits nicht durchschaubar. Es war manchmal schwer ihm zu folgen, was ihn aber auch interessant gemacht hat. Dieses Undurchschaubare wirkte bei ihm sogar richtig passend und nie nervig oder zu gering vom Autor durchdacht. Er ist ein leidenschaftlicher Forscher, der mit vollem Herzen dabei ist, was manchmal auch ein wenig an Wahnsinn grenzen mag. Mir gefiel er sehr gut und war auch ein interessanter Charakter.
Der Junge war ebenfalls ganz gut dargestellt. Ein Dieb, der ganz zufrieden mit seinem Leben ist, gern von Abenteuern träumt und sich ansonsten keine Gedanken um seine Zukunft macht. Als er auf Humboldt trifft, wird ihm eine Alternative geboten, der er aber noch nicht so ganz über den Weg traut. Manchmal ist er recht einfach gestrickt, dann ist er wieder vorsichtig und skeptisch.
Da es so viele handelnde Figuren gibt, erwähne ich nur noch Valkyr. Diese Frau ist einfach der Hammer, auch wenn ihr Antrieb eher traurig ist. Dennoch ist sie großartig: bissig, elegant, frech, eine Kämpferin.

Die Personen sind alle sehr unterschiedlich und gerade das macht sie aus. Allesamt sind sie sehr gut ausgearbeitet, haben ihre Besonderheiten und sind vielschichtige Charaktere, die nicht sofort durchschaut werden können. Jeder hat etwas, dass ihn sympathisch und mitreißend macht. Es hat Spaß gemacht, die Abenteuer mit ihnen zu erleben und zu sehen, wie sie miteinander agieren, sich verändern und den Gefahren trotzen.

Es ist ganz gut geschrieben, schöner flüssiger und spannender Stil, der sich gut lesen ließ. Stellenweise ging es mir ein wenig zu schnell, wo sich an anderer Stelle gut Zeit gelassen wurde. Es sind schöne Beschreibungen drin, zieht sich aber nicht zu lang, als dass es langweilig geworden wäre. Hin und wieder gab es seltsame Sprünge, eine Situation oder Gespräch wurde nicht weiter verfolgt. Das war zeitweise ein wenig frustrierend.

Die Welt und die Stadt, in die sie kamen, war richtig cool gemacht. Zuerst dachte ich, dass die komischen Kreaturen zusammen gehörten. Recht schnell bemerkte ich aber den Irrtum. Die Viehcher waren sowohl gruselig als auch faszinierend.
Aber auch die Stadt konnte sich sehen lassen. Nicht zuletzt weil es mit den Luftschiffen dann doch noch steampunkig wurde.
Für alle, die einen Steampunk-Abenteuer-Roman erwartet hatten, werden vermutlich enttäuscht werden. Da es, bis auf die Luftschiffe später, nicht so wirklich steampunkig ist, obwohl es das Cover ja versprochen hatte, war ich ein wenig enttäuscht.
Wer sich aber mit ein paar Schiffen und vielen Abenteuern anfreunden kann, wird viel Spaß mit dem Buch haben.

Gegen Ende packte den Autor scheinbar der Drang schnell fertig werden zu wollen, zumindest kam es mir so vor. Kaum waren sie dort und alles aufgeklärt, griffen die Feinde an und das Finale folgte. Alles war recht schnell erzählt, auch wenn die Schiffszene da noch ein wenig Tempo raus nehmen wollte. Mir gefiel das Ende, trotzdem hätte ich gern noch mehr über das Volk und die Welt erfahren wollen und am besten auch langsamer.

Fazit:
Insgesamt ganz cool, wenn auch nicht so steampunkig, wie es das Cover verspricht. Dafür erwarten den Leser viele Abenteuer, eine ungewöhnliche Reisegruppe und ein Wettkampf darum, wer als erstes das Geheimnis der Stadt in den Wolken lüftet.
Mir gefiel es wirklich gut und es hat Lust auf mehr gemacht. Der Folgeband ist inzwischen auch bestellt.

4 von 5 Sternen von mir!


eure Maria

Montag, 28. Oktober 2013

Wenn Frau nicht mehr weiß, was sie als nächstes Lesen soll...

... dann fängt sie an zu "basteln"!

Na ja, oder so ähnlich. Eine Freundin von mir brachte mich auf die Idee. Man kennt das ja: Zu viele Bücher auf dem SuB, davon sind auch einige schon ein paar Jahre am Einstauben. Was tun? Sie hat durch eine andere Seite den Tipp gekriegt, dass man ja alles auf Zettelchen schreiben könnte, diese dann in ein Gefäß steckt und immer mal wieder ein Zettelchen zieht, wenn man sich unsicher ist, was man lesen will. 


Mir war das mit den SuB-Leichen nichts. Wenn schon denn schon, dachte ich mir und schrieb nun fast alle Bücher auf, darunter auch eBooks, SuB-Leichen und Wälzer, eben alles, was sich so auf die Schnelle fand. Das Ergebnis war gar nicht so schlecht, vor allem war ich vorher der Meinung, dass ich wesentlich mehr Blätter bräuchte, allerdings fehlen da auch noch über 100 eBooks *räusper*. Bei Gelegenheit (oder Langeweile) werde ich die vielleicht noch hinzufügen...
Danach habe ich den ganzen Mist ausgeschnitten und in die nächstbeste Schachtel gesteckt. Spätestens da habe ich gemerkt, dass es doch mehr Titel sind, als auf den ersten Blick angenommen. Allerdings habe ich sie nicht gezählt - auch besser so!
Ich bin gespannt, ob sich dieses Prinzip bei mir durchsetzt, oder ob ich weiterhin mein Regal anstarre und überlege, was ich lesen will. Auf der einen Seite könnte es ganz effektiv sein - insofern das richtige Zettelchen gezogen wird, andererseits siegt vielleicht auch die Unlust und es steigert sich in endloses Ziehen.

Mir gefällt die Idee und stellt zumindest eine clevere Alternative zum "Regal-Anstarren" dar. Vielleicht ist das ja auch etwas für euch, oder ihr seid sogar schon Anhänger davon =)

Liebe Grüße
eure Maria

Sonntag, 27. Oktober 2013

Rezension: "Königsblut - Die Akasha-Chronik" - Karola Löwenstein

entnommen bei amazon.de







Titel: Königsblut – Die Akasha-Chronik
Autor: Karola Löwenstein
Genre: Fantasy
Verlag: CreateSpace
Seiten: 480
Preis: 2,99€ (eB), 12,99€ (tb)








Der Klappentext:
Was ist das Leben wert, wenn es ohne Liebe ist?
Was zählt die Liebe ohne die Wahrheit
 
Für Selma ist die Entscheidung klar. Selbst als sie erfährt, dass Adam einer höheren Gesellschaftsschicht angehört und eine Liebe zwischen ihnen in der Vereinten Magischen Union verboten ist, kann sie ihre Gefühle nicht unterdrücken.
Sie weiß, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch woher kommen ihre starken Gefühle? Gefühle, die Adam nicht zulassen will.
Selma muss die Wahrheit erfahren, doch die entpuppt sich als gefährliches Geheimnis, denn da draußen machen die Morlems Jagd und kein Mädchen ist vor ihnen sicher.
 


Die Rezension:
Beim Stöbern durch den kindle-shop habe ich es entdeckt und sogar recht flott gelesen.

Es beginnt mit einem kleinen Mädchen, dass angelockt wird. Ein Freund hilft ihr zu entkommen. Etliche Jahre später weiß sie davon nichts mehr. Stattdessen ist sie frustriert und gelangweilt. Sie verflucht ihr Schicksal, dass sie dazu zwingt ihr Leben in einem kleinen Kaff zu verbringen. Am liebsten will sie weg, die Welt entdecken. Aber das geht nicht. Sie muss in ihrem Dorf bleiben, wird regelrecht eingesperrt und soll in der dorfnahen Uni studieren. Zudem auch noch ein Fach, auf das sie überhaupt keine Lust hat. Von ihr aus können die Ferien ruhig noch länger gehen, insofern Adam in ihrer Nähe wäre. Adam, ihr Schwarm, war sie sich allerdings nur ungern eingesteht. Sie ist wie besessen von ihm und hat das Gefühl ihn schon ewig zu kennen. Richtig nervenaufreibend wird es zu ihrem 18. Geburtstag, wenn sie endlich Antworten auf ihre unzähligen Fragen erhält und erfärt, wieso sie laufend von diesen seltsamen Viehchern angegriffen wird.

Selma ist, wie bereits erwähnt, gelangweilt. Es passiert nicht viel in ihrem Leben und ihr Freiraum ist arg eingeschränkt. Das frustriert sie ungemein und den Leser mit der Zeit auch. Ansonsten fand ich sie selbst aber ganz gut als Protagonistin. Sehr neugierig, wissbegierig und sie nimmt nicht gleich alles hin. Auch ihre Fähigkeit sind in der Musik zu verlieren, ist für sie nervig, aber ich fand sie eigentlich ganz cool. Einiger ihrer Ansichten waren nicht ganz nachvollziehbar, auch gegen Ende konnte ich nicht immer verstehen, wieso sie gerade das tat. Manche Verhaltensweisen waren eben nicht logisch, aber insgesamt passte es dann wieder gut zusammen.
Ihre Freunde gefielen mir gut, vor allem Lorenzo. Sein Auftreten war rund und stimmig, gern auch mal witzig. Er ist ein richtig guter Freund, den der Leser schnell ins Herz schließt.
Sarah, die vor Selma Bescheid wusste, erzählte dieser aber überhaupt nichts. Das hat mich schon stark gewundert und nicht nur in diesem Punkt, wusste ich nicht was ich von ihr halten sollte. Ihr Verhalten ließ sich zwar gut begründen, war aber dennoch nicht immer nachvollziehbar. Aber auch sie ist eigentlich in Ordnung und passt zu dem Trio.
Adam. Der Held in strahlender Rüstung. Lange Zeit wusste ich auch bei ihm nicht, was ich von ihm halten sollte und selbst am Ende war ich noch skeptisch. Er wird wohl vorerst ein Geheimnis bleiben, aber ich hoffe, dass er später noch durchschaubarer wird.

Insgesamt sind die Personen ganz gut aufgebaut, nur manchmal ein wenig zu einfach dargestellt. Vor allem bei Sarah hatte ich das Gefühl, dass sie ersetzbar war. Es schien alles ein bisschen zu sehr auf Selma ausgelegt zu sein, die, im wahrsten Sinne des Wortes, die Überfliegerin zu sein schein. Ansonsten waren sie aber ganz cool und jeder hatte so seine besonderen Fähigkeiten oder auch Macken, die ihn auszeichneten.

Ein wenig hat mich dieses »große Geheimnis« gestört. Selma durfte es erst zu ihrem 18. Geburtstag erfahren, weil es eine Bürde ist, es zu wissen, oder so ähnlich. Wer es eher erzählt, wird bestraft. Nur scheinen nicht alle von dieser Strafe betroffen zu sein. Wieso ist es denn sonst bei Adam kein Problem, dass er es in früher Kindheit erfährt? Weil er ein Krieger ist? Ist das nicht eine viel größere Bürde? Wieso wird Selma die Gefahr bzw. die Ursache für die Gefahr nicht schon beim ersten, statt beim Letzten Angriff erklärt? Hätte das nicht mehr geholfen, als das Kind alles vergessen zu lassen und sie dann einzusperren? So ganz hat sich mir die höhere Logik nicht erschlossen. Vielleicht ist 18 das ideale Alter, da sie ja dann zur Uni gehen und dort alles lernen, von dem die meisten bis dato nichts wussten. Oder war das auch ein Trick der Autorin, um den Leser noch tiefer mit der Problematik zu verbinden, indem sie so einen Konflikt aufführt.
Der Aufbau der Gesellschaft, sowie das Geheimnis selber gefielen mir wiederum sehr gut. Klar, die Gesellschaftsstruktur ist ein wenig krass, aber wieso nicht? Ich fand das ganz interessant, zumal die Autorin die auftauchenden Probleme auch nicht einfach ignoriert, sondern integriert hat.

Der Schreibstil ist okay, ganz flüssig zu lesen, nur manchmal kam ich nicht voran, weil es ein wenig langweilig war. Ansonsten aber auch mit vielen schönen Details gespickt. Auch gefiel mir, dass sie auf die Uni und den Unterricht eingegangen ist, und das nicht nur als Randerscheinung mal erwähnte.

Die Geschichte bildet einen guten Auftakt zur Reihe, mir war nur der erste Teil bis zu ihrem Geburtstag zu lang. Theoretisch kennt der Leser, der den Klappentext gelesen hat, das Geheimnis schon und ist vielleicht sogar genervt, dass so lange keiner mit der Sprache rausrückt. Ich hab den Klappentext nicht gelesen, aber auch mir kam es ziemlich lang vor. Dagegen war das Ende wieder ein wenig plötzlich und gehetzt.

Fazit:
Insgesamt ein gutes Buch mit Höhen und Tiefen, einigen Highlights und guten Ideen. Es ist eine Mischung aus vielen magischen Geschichten, spannend erzählt und ein guter Auftakt. Ich bin gespannt, was noch passiert.

Von mir 3,5 von 5 Sternen!

eure Maria

Montag, 21. Oktober 2013

Rezension: "Die Gezeitenstern-Saga - Der unsterbliche Prinz" - Jennifer Fallon







Titel: Die Gezeitenstern-Saga – Der unsterbliche Prinz
Autor: Jennifer Fallon
Genre: High Fantasy
Verlag: Egmont Lyx
Seiten: 652
Preis: 14,95€







Der Klappentext:
Hunderte Jahre lang regierten die Gezeitenfürsten das Land Amyrantha, bis ihre magischen Kräfte nachließen. Inzwischen sind sie kaum mehr als eine Legende. Da taucht eines Tages ein Mann auf, der behauptet, Cayal, der unsterbliche Prinz, zu sein. Die junge Fürstin Arkady kann nicht daran glauben, und doch übt der Unbekannte eine enorme Anziehungskraft auf sie aus …

Die Rezension:
Gefunden habe ich die Reihe in einem anderen Buch. Cover, Titel und Klappentext sprachen mich an und als es dann immer wieder auftauchte, habe ich mir gekauft. Inzwischen stehen alle vier Bände im Regal und nur der letzte wartet noch darauf gelesen zu werden.

Es beginnt mit dem Ende der Welt, das, wie sich später herausstellt, nicht das erste war und wohl auch nicht das letzte bleiben wird.
Dann der Bruch und einige Jahrhunderte später geht es dann richtig mit der Handlung los. Der Leser steigt mit einem Gefangen ein, dessen letzte Tage sind gezählt und der nun zur Richtbank geführt wird. Der Verurteilte nimmt es gelassen, er will sogar geköpft werden. Nur leider ist der Henker, der sich aufs Köpfen versteht, im Urlaub. Somit wird der Verurteilte gehängt – das Schlimmste, das ihm hätte passieren können. Denn er hat ein großes Problem: Er kann nicht sterben. Nur glaubt ihm das keiner. Auch nicht, als er eine ganze Weile am Strick baumelt und immer noch lebt, als sie ihn wieder abnehmen. Da behauptet er einer de Gezeitenfürsten zu sein. Nur leider glaubt an die schon lange keiner mehr. Nach seiner Wunderheilung wird die Gemahlin des Fürsten von Lebec, gleichzeitig auch Historikerin, damit beauftragt die Wahrheit aus dem »Unsterblichen« heraus zu bekommen. Damit nimmt das Buch seinen Lauf und die Frau erfährt mehr, als ihr lieb ist.

Der erste Band der Reihe ist vor allem eine Einführung in die Welt Amyrantha und die Geschichte der Unsterblichen. Cayal erzählt Arkady viel über sich, seine Vergangenheit und Begebenheiten die ihn und die Welt zu dem gemacht haben, was sie jetzt sind. Für Arkady ist das unglaubwürdig und faszinierend zugleich. Ich fand es spannend mit in die Erzählungen einzutauchen. An manchen Stellen wurde es ein wenig langatmig, vor allem wenn auch im Buch nichts weiter geschah.
Es ist aber nicht so, dass sonst nichts passiert ist. Der Blick des Lesers verändert sich mit Arkadys. Da ihre Sicht bzw auch ihr Verständnis der Welt eingeschränkt ist, ist der Leser genauso. Erst später erfährt er mehr von dem ganzen Drum Herum und lernt auch noch den ein oder anderen Unsterblichen kennen.

Arkady war mir recht schnell sympathisch. Sie ist intelligent, wissbegierig und ruht sich weder auf ihrem Titel noch auf ihrem Aussehen aus. Sie entspricht nicht ganz der Fürstin, die sie sein sollte und so ist die ein wenig anders. Bisschen arrogant, kühl, aber teils hat sie richtig Humor. Auch ihre ernsten Kommentare, oder ihre sachliche Herangehensweise brachten mich zum Lachen. Oft wirkt sie dadurch ironisch, aber eben auch sehr sympathisch. Ich kann es aber auch nicht so recht erklären.
Durch ihr Studium ist sie sehr an logische Erklärungen gewohnt, bzw hat sie auch eine analytische Art zu denken entwickelt. Dass es die Gezeitenfürsten plötzlich doch gibt und sie nicht nur eine Legende sind, übersteigt ihren Horizont.

Apropos Gezeitenfürsten. Zuerst dachte ich ja, dass sie die Guten sind. Aber es ist sehr schnell klar, dass sie das Schlimmste für Amyrantha sind. Sie sind eitel, Menschen bedeuten ihnen nichts, sie haben selbst alles menschliche verloren und Cayal, der unsterbliche Prinz, beneidet sie um eine »Fähigkeit« sterben zu können. Er ist des Lebens überdrüssig und eigentlich ist ihm alles gleichgültig, bis auf eines: Er will sterben und der Ewigkeit ein Ende machen, oder zumindest vergessen was war. Als Gezeitenfürst hat er die Gabe die Gezeiten zu lenken. Unwetter und Berge sprengen sind für ihn nur leichte Fingerübungen. Allerdings hat die Sache den Haken, dass er seine Kraft nicht einsetzen kann, solange kosmische Ebbe herrscht. Auch die anderen Gezeitenfürsten sind dann machtlos und verstecken sich in der Zwischenzeit lieber.
Cayal war ein schwieriger Charakter. Charmant aber wankelmütig und gelangweilt. Auch kann er sehr grausam sein. Der Leser weiß nie so recht, was Cayal von Arkady will, ob sie nur ein Spielzeug ist, oder sowas.
Insgesamt waren die beiden eine spannende Mischung aber nicht nur sie stachen durch spannende Hintergründe und Geheimnisse hervor. Auch die anderen wie Declan, Stellan, Warlock, Jaxyn und Maralyce waren sehr gut gestaltet, wenn sie auch als handelnde Personen nicht immer sympathisch sind.

Die Geschichte ist sehr gut gut und spannend geschrieben, auch das Ende macht Lust auf mehr. Es passiert noch recht viel, wenn es auch ein wenig enttäuschend, von den Entscheidungen her, war und ich es kaum erwarten konnte, den zweiten Band in die Finger zu bekommen.
Es bleibt viel offen, eben auch wie es sowohl mit der Welt, als auch mit Arkady und Cayal weitergeht. Die Flut kommt, die Unsterblichen können es spüren und planen ihre nächsten Züge. Überall tauchen sie auf und versuchen die Macht an sich zu reißen.Wie wird es also mit Amyrantha weitergehen?

Fazit:
Der Band bietet einen schönen Einstieg in die Reihe. Es wird viel aufgezeigt und beschrieben. Ich gebe zu, diese Erzählweise muss man mögen, aber mir kam es nie zu übertrieben oder sinnlos vor, nur selten wurde es langweilig und insgesamt fand ich es sehr spannend.
Die Autorin hat eine tolle Welt erschaffen, die lohnt entdeckt zu werden!

Von mir 4 von 5 Sternen!


Eure Maria

Sonntag, 13. Oktober 2013

Rezension: "Gläsern" - Rona Walter

entnommen bei luzifer-verlag.de






Titel: Gläsern
Autor: Rona Walter
Genre: Fantasy, Horror
Verlag: Luzifer Verlag Steffen Jenssen
Seiten: ~300
Preis: 2,99€ (eB), 14,95€ (tb)









Der Klappentext:
Gesucht wird: 
verhasste Tochter Haut, so weiß wie Kalk, 
Haare, schwarz wie das lausige Gefieder einer alten Krähe 
und Lippen so rot wie frischer Wundbrand. 
Ansonsten keine besonderen Merkmale, 
außer ihrer erstaunlichen Durchschnittlichkeit. 
Belohnung: 
Ausreichend. Sowie mein Wohlwollen. 
Erfolgreiche Ausführung wird schnellstmöglich erwartet.
Unterzeichnet:
Lady Amaranth (die Schönste aller Zeiten).
Akzeptiert. Lord Sandford,
mit dem nachtblauen Barte. 
Während eines langen Winters verschwindet Grafentochter Eirwyn durch den verwilderten Wald. Als daraufhin Graf Hektor vor Gram dem Siechtum verfällt, befiehlt seine Frau, Lady Amaranth, die Suche nach ihr. So soll der Graf seine Gesundheit zurückerlangen. Außerdem plant die Lady den ewigen Kampf mit ihrer schönen Tochter für immer zu beenden. Mit welchen Mitteln auch immer...
Der devote Diener Frederick macht sich für sie auf, um die Tochter zurückzubringen; bevorzugt tot als lebendig. Ihm soll zudem der Kopfgeldjäger und Brautfänger Lord Sandford mit dem nachtblauen Bart zur Seite stehen und die Rabenbotin Jezabel. Die Reise führt sie durch düster-groteske Gefilde, in denen verwunschene Wälder keinesfalls nur bezaubernd sind. Bald treffen sie jedoch auf einen alten Bekannten: den Jäger. Und der ist alles andere als ein simples Märchenklischee ...
Bald schon merkt Frederick, dass er nicht jedem bedingungslos trauen kann, dass Freundschaft allein oftmals nicht ausreicht und man lange gehütete Geheimnisse nicht einfach ruhen lassen kann. Und dann fällt auch noch eine sorgfältig zur Schau gestellte Maske …


Die Rezension:
Schneewittchen einmal anders. In letzter Zeit verfolgt uns Schneewittchen ja förmlich und so konnte auch dieses Buch nicht ungesehen an mir vorbei gehen. Vor allem nicht mit diesem Klappentext!

Es ist ein wenig so wie Schneewittchen, aber nicht alles ist gleich. Zwerge und »Spieglein, Spieglein an der Wand« sucht der Leser vergeblich. Dafür gibt es den Jäger, einen Diener, einen Lord, Magie und viele Spiegel mit rot glühenden Augen darin.

Das Mutter-Tochter-Verhältnis ist angespannt. Auch das Vater-Tochter-Verhältnis ist nicht das Beste. Irgendwann reicht es dem Mädchen und sie haut ab.
Ein Lord, der eher einem Landstreicher ähnelt, wird beauftragt sie zurück zu holen. Ihm zur Seite stellt die Königin den Valet des Hauses, Frederick, und eine Dienerin. Unterwegs sammeln sie noch zufällig den Jäger ein. Gemeinsam reisen sie nach Deutschland zu Eirwyn und versuchen diese zu überreden, wieder mit zurück ins Schloss zu kommen.

Das Setting gefiel mir ganz gut. Es beginnt in Schottland, von wo aus sie durch die Landschaft, über das Meer hin in die Deutschen Wälder reisen. Es war nichts Außergewöhnliches, aber ich fühlte mich sofort wie im Märchenwald. Es war düster und bedrückend, die Geschichte ebenso wie das Setting. Es passte gut zusammen und hat die Story gut in Szene gesetzt.

Die Bezüge zum Märchen sind da, aber es wurde viel aus-, um- und eingebaut. Mir gefiel diese Umsetzung des Märchens sehr gut. Es ist morbide, böse, teils pervers und alles andere als harmlos. Die Kombination mit dem Blaubart fand ich gelungen, so wurden gleich zwei Märchen verbunden. Vor allem das Dunkle im Märchen wurde betont. Es wird alles geschildert: Das Liegen im Glassarg, wo diverse Tiere angelockt werden, als auch der Todestanz am Ende. Ich war teils fasziniert davon, dass die Autorin wirklich so weit gegangen ist, aber auch angeekelt. Nichts für schwache Nerven also.

Die Figuren haben etwas mehr Tiefe als im Märchen. Sie besitzen mehr Hintergründe und sind dadurch auch greifbarer. Teils waren sie aber auch recht abstrakt, eben weil der Leser doch nicht alles erfährt und es so auch seltsam wirken kann. Auch unterscheiden sie sich sehr von ihren märchenhaften Vorbildern. Dieses Schneewittchen hier ist nicht die kleine naive Prinzessin, die alles mit sich machen lässt. Die anderen haben auch so ihre Eigenheiten, die nicht immer typisch sind. Überraschen konnte mich eigentlich nur die Fähigkeit von Eirwyn. Da war es ein wenig schade, dass die nicht weiter ausgebaut wurde, weder von ihr, noch von der bösen Königin. Und wer die Geschichte vom Blaubart kennt, wird auch nicht weiter überrascht sein. Dennoch eine interessante Verbindung und Neufassung der Geschichten.

Das Ende, na ja... Das musste meiner Meinung nach nicht sein. Es war zu viel des Guten und hat den guten Eindruck des Ganzen ziemlich getrübt. Für mich war es kein schöner Abschluss. Es kam mir ein bisschen wie die finale Resignation der Autorin vor, was richtig schade war.

Fazit:
Trotz dass der Gesamteindruck ein wenig durch das Ende gedrückt wurde, ist es eine interessante Idee. Für Märchen-Fans lohnt such ein zweiter Blick in jedem Fall (für alle anderen auch), nur sollte man nicht das klassische Märchen erwarten.

3,5 von 5 Sternen von mir!


eure Maria

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Rezension: "Was geschah tatsächlich in Peru?" - Cassandra Clare

entnommen bei goodreads.com



Titel: Was geschah tatsächlich in Peru? 
(What really happened in Peru?)
Reihe: Die Chroniken des Magnus Bane
Autor: Cassandra Clare
Genre: Fantasy, Kurzgeschichte
Verlag: Arena
Seiten: 42
Preis: 2,99€ (eBook, engl.: 1,87€)






Der Klappentext:
Wie die Fans der Chroniken der Unterwelt und der Chroniken der Schattenjäger bereits wissen, wurde Magnus Bane aus Peru verbannt … Warum? Das wird jetzt erzählt.
Es gibt einen guten Grund, weshalb Magnus Bane Peru nicht mehr betreten darf - oder besser, mehr als einen. Nun endlich werden seine unzähligen Eskapaden enthüllt: Magnus entdeckt ein ganz außergewöhnliches Musikinstrument für sich (mit zutiefst verstörendem Ergebnis), tanzt mit den Einheimischen (mit zutiefst verstörendem Ergebnis) und entweiht ganz nebenbei die Nasca-Linien - sehr zum Leid seines Gastgebers … und seiner beiden Hexenmeisterfreunde Ragnor Fell und Catarina Loss.

Die Rezension:
Das Buch ist eher eine Art Kurzgeschichten-Sammlung in der verschiedene Tripps von Magnus Bane zusammengefasst werden und aufgeklärt wird, wieso er letzten Endes aus Peru verbannt wurde.
Nachdem ich alle fünf Bände der »Chroniken der Unterwelt« gelesen hatte, musste ich einfach bei den Kurzgeschichten zuschlagen, als ich sie entdeckte. Immerhin geht es um Magnus Bane!

Wer den Hexenmeister kennt, wird seine Freude an den Story's haben. Sie sind witzig, verrückt und eben typisch Magnus. Leider sind sie etwas kurz und teils auch ziemlich schnell erzählt. Ich hatte kaum mit dem Lesen begonnen, da war ich bereits mit dem Büchlein durch.

Es ging rasant durch mehrere Jahrhunderte Geschichte, in denen Magnus immer wieder Peru besuchte. Jedes Abenteuer ist wahnwitziger als das davor und immer ist es Magnus selbst, der die blödesten Ideen hat. Auch Ragnor Fell (City of Glass) ist mit von der Partie und gibt überall seinen Senf dazu. Er ist von dem ganzen meist weit weniger begeistert als Magnus, und der Leser fragt sich, wieso er bei dem ganzen Unfug überhaupt mitmacht. Zu den Herrn gesellt sich noch eine Dame, der scheinbar langweilig war und die sich deshalb auf die Abenteuer einlässt. Auch sie muss bald feststellen, wie dämlich die Manöver von Magnus sind, was wiederum für den Leser sehr unterhaltsam ist.

Durch die Kürze der Geschichten, lernt der Leser die Personen nur wenig kennen. Aber Magnus' unbeschwertes Verhalten bleibt erhalten und das »sonnige Gemüt« von Ragnor prägt sich auch ein. Das Trio bildet eine witzige Mischung, bei der ich nicht immer wusste, was ich von ihr halten sollte.

Fazit:
Auf Deutsch sind sie mir ehrlich gesagt ein wenig zu teuer, für die paar Seiten, da hole ich sie mir lieber nach und nach auf Englisch.
Ein wenig kurz, aber alles in allem eine witzige Idee.

3,5 von 5 Sternen von mir.

eure Maria

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Rezension: "Die Bücher von Umber - Der gefundene Junge" - P.W. Catanese







Titel: Die Bücher von Umber – Der gefundene Junge
Autor: P. W. Catanese
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Carlsen
Seiten: 320
Preis: 14,90€ (gebunden)







Der Klappentext:
Als Hap in einer dunklen Höhle erwacht, kann er sich an überhaupt nichts erinnern - nicht einmal daran, wer er ist. Auch der Mann, der sich seiner annimmt, ist ihm vollkommen unbekannt: Lord Umber, zugleich Abenteurer, Erfinder und Wissenschaftler. Mit Hilfe von Boroon, einem Wal, der ein U-Boot auf dem Rücken trägt, reisen Lord Umber und Hap in die geheimnisvolle Stadt Kurahaven. Gemeinsam versuchen sie, etwas über Haps Vergangenheit herauszufinden, und stoßen auf ein Rätsel nach dem anderen: Warum kann er alle Bücher in Lord Umbers Bibliothek lesen, egal, in welcher Sprache sie geschrieben sind? Wieso kann er im Dunkeln sehen? Und wer ist dieses gruselige Ungeheuer, das Hap dicht auf den Fersen ist?

Die Rezension:
Gefunden habe ich das Buch eher durch Zufall. Scheinbar wissen einige Seiten besser darüber Bescheid, was mir gefallen könnte, als ich selbst. Nachdem ich also auch mal auf die Anzeigen geachtet hatte, sah ich das Buch. Der Klappentext war okay, klang schon interessant, aber das Cover hat mich dann endgültig überzeugt. So landete das Buch auf dem SuB.

Der Leser steigt direkt mit Happenstance in die Handlung ein. Der Junge erwacht, ohne Erinnerungen, in einem dunklen Raum und wird kurz darauf von Lord Umber und seinen Begleitern entdeckt. Ein geheimnisvoller Fremder ist bei dem Jungen, der aber gleich wieder verschwindet und nur ein paar spärliche Hinweise, sowie einen Brief, zurücklässt. Lord Umber nimmt den Jungen mit sich, immerhin hat er ihn indirekt gesucht. Kaum ist der Junge bei ihm, überschlagen sich die Ereignisse.

Das Setting gefiel mir sehr gut. Passend zum Cover ist es eine alte, magische Welt, die langsam der Fortschritt erreicht. Das geschieht durch einen Mann: Lord Umber. Er kam und veränderte so einiges. Es ist recht schnell klar, woher er und seine Ideen, wirklich kommen. Den Grund für seinen Aufenthalt erfährt der Leser aber erst später. Mir gefiel die Verbindung der Welten bzw. die Darstellung der alten Fantasy-Welt die langsam fortschrittlicher wird. So treffen Magie, Trolle, Wal-U-Botte und dergleichen auf die Moderne.

Lord Umber selbst ist ein sehr offener, wissbegieriger Mann, der alles über seine neue Heimat erfahren will, was teils sehr seltsam bzw lebensmüde wirkt. Wie ein Kind freut er sich über das Auftauchen eines Riesenwurms – der sie fressen will – und ist fasziniert von dessen Größe und Aussehen, während seine Gefährten am liebsten schreiend davon rennen wollen. Ansonsten ist er aber ein netter Kerl, der vor allem viel Gutes im Sinn hat.
Oates ist ein Krieger, oder auch Holzklotz, der dazu verflucht ist, immer die Wahrheit zu sagen, egal ob er will oder nicht. So wirkt er oft ein wenig bösartig, obwohl er ja fast nichts für seine Ehrlichkeit kann. Ich mochte ihn ganz gern, zumal auch noch mehr in ihm steckt, als der grobe Schläger.
Hap ist der gefundene Junge, ohne Vergangenheit. Nichts scheint er mehr zu wissen, sein Leben liegt im Dunkeln und nichts kann ihm helfen sich zu erinnern. Er weiß ja nicht einmal wer oder was er ist. Mit Umbers Hilfe entdeckt er einige Fähigkeiten, die scheinbar später noch wichtig werden.

Insgesamt sind die Personen ganz interessant aufgebaut. Der Leser erfährt ein paar Kleinigkeiten über sie, aber merkt auch, dass »Der gefundene Junge« eher ein Einführungsband ist. Vieles wird angesprochen, aber so wirklich umfangreich kam es mir nicht vor, was aber auch an der Geschwindigkeit der Erzählung liegen kann. Es geht schnell durch das Buch, die Beschreibungen sind ganz cool, aber auch recht kurz. Ab und an ging es mir auch in der Handlung ein wenig zu schnell. Es wirkte gehetzt und nur mal kurz erwähnt. Ich hätte mir gewünscht, dass sich der Autor mehr Zeit für manche Dinge ließe, auch wenn es vielleicht in Kinder- und Jugendbüchern schneller zur Sache geht. Dennoch gefielen mir die Ideen des Autores, auch wenn ein bisschen weniger Tempo schön gewesen wäre.

Das Ende war an sich ganz okay, aber auch das ging mir ein wenig zu schnell. Plötzlich, nach einer gefühlt ruhigeren Handlung, überschlugen sich wieder die Ereignisse und alles ging drunter und drüber. Die Motive des Bösen lassen sich anzweifeln, ansonsten war er aber ein guter Bösewicht.

Fazit:
Insgesamt ein schöner erster Band, der Lust auf mehr macht. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen und bin gespannt, was noch so mit Hap und Umber passiert.

Solide 3,5 von 5 Sternen von mir.  
eure Maria

Freitag, 4. Oktober 2013

Neuigkeiten!

Willkommen zurück!

Die letzten Monate waren bei mir ein wenig ruhig, bedingt durch Prüfungen, Hausarbeiten, Umzug und dergleichen. Danach hatte ich schlichweg keine Lust mehr, mich noch um den Blog zu kümmern. Ja... ich weiß, tut mir Leid. Dafür habe ich am Blog gebastelt und einen fetten Stapel Bücher angesammelt. 

Hier mal die Neuzugänge im September:




Fett, oder? ;)
"Die Bücher von Umber - Der gefundene Junge", sowie "Der unsterbliche Prinz" sind schon ausgelesen. Ich bin gespannt, wie die anderen noch so sind (einige kenne ich ja bereits). Die Fuhre für Oktober ist auch schon unterwegs *hust*






Was gibt es sonst noch Neues? Ach ja! Der Blog. 
Wenn ihr mal ein wenig nach oben schaut, könnt ihr sehen, dass ich zwei neue Seiten eingefügt habt. Zum einen wäre da Von tausend Schatten. Dort findet ihr Infos zu einer bald erscheinenden Anthologie, in welcher auch eine meiner Kurzgeschichten enthalten sein wird. In der Antho geht es um Sucht und Obsession, es ist ein sehr spannendes Projekt, an dem ich gern teilhabe und wir (Autoren) hoffen, dass die Geschichten euch gefallen oder evtl. auch zum Nachdenken anregen. 
Zum anderen findet ihr ab jetzt Rezensionen. Dort sind alle Rezensionen untergebracht, die ich auf dem Blog so habe, auch die vom SuB (Stapel ungelesener Bücher). Spätestens Ende des Jahres, werde ich alle 2013 gelesenen Bücher vom SuB löschen und damit auch die verlinkten Rezis. Deshalb sind ab jetzt alle bei "Rezensionen" eingetragen zu finden.

Eine Neuigkeit habe ich noch. Neela ist endlich fertig! Demnächst geht es mit ihr in die Korrekturphase und eigentlich freue ich mich schon drauf. Es gibt noch einige Infos, die ich gern noch einbauen wöllte, anderes gehört ausgebaut und manches vielleicht auch gestrichen oder umgeschrieben. Das wird zwar noch ein Haufen Arbeit, aber das gehört ja zum Schreiben dazu. Wenn ich soweit mit der Korrektur durch bin, dass ich mich an meine Testleser traue, wird es erst noch richtig spannend. Aber das dauert sich noch ein kleines Weilchen ;) 

Das wars erstmal wieder von mir! 
Viel Spaß beim Stöbern, vielleicht findet ihr ja ein paar Bücher für euren Sub ;)

eure Maria