Mittwoch, 10. Juli 2013

Kleines Blog-Interview zu Neela und anderen

1. Welche Figur aus Deinen Bücher ist Deine Lieblingsfigur?
Geht ja schon gut los. Da ich noch nicht allzu viele Bücher habe, ist die Auswahl begrenzt. Aber aus Neela gefallen mir fast alle, die Guten, wie auch die Bösen. Mir gefallen sie eigentlich alle, sonst hätte ich sie nicht eingebaut, nur nerven sie manchmal, wenn sie einfach nicht aufhören, die Geschichte weiter zu spinnen, obwohl es eigentlich bald zu Ende sein sollte. ;)
Auch und ich freue mich wenn ich mit Laura und Tobias (Maskiertes Verbrechen) weiter arbeiten kann.


2. Wenn Du eine Szene aus einem Deiner Bücher selbst miterleben dürftest, welche wäre das?

Definitiv alles was auf dem Wolkenschiff in Neela passiert. Die Welt, durch die sie Segeln gefiel mir sehr gut. Aber auch der Ball in Himmelstränen ist nicht zu verachten. Da wäre ich auch gern dabei gewesen.


3. Gehörst Du eher zu den „wilden Drauflosschreibern“ oder planst Du alles akribisch genau, bevor Du mit dem Schreiben beginnst?

Definitiv Drauflosschreiber! Ich kann eher schlecht planen, zeitweise sind nicht mal meine Figuren geplant, alles geht drunter und drüber, entwickelt sich und kommt so, wie es mir in den Sinn kommt. Wobei die Figuren auch oft machen, was sie wollen. Erst gegen Ende eines Buches überlege ich, was jetzt noch kommen muss, wie viel noch vor mir liegt und sowas. Nicht, dass ich mich daran halten würde... *hust*
Aber die Anfänge kommen willkürlich, ich habe ein Bild, wo ich hin will, eine Textzeile oder ähnliches im Kopf und beginne zu schreiben. Wenn ich dann mal schreibe, fällt mir auch meist wieder was ein.


4. Schreibst Du lieber den Anfang oder den Ende eines Romans?

Da ich bisher kaum Enden geschrieben habe, kann ich das glaub schwer beantworten. Aber mit einer neuen Idee anfangen ist sicher genauso gut, wie eine alte zu beenden.


5. Was am Schreiben gefällt Dir am allerbesten? Und was gar nicht?

Dass ich über alles schreiben kann, über das ich schreiben will. Wenn ich Schmetterlinge, die wie Blumen aussehen haben will, schreibe ich es einfach. Oder Drachen, Gargoyle, Harpyien, Wolkenschiffe und so weiter. Oder ich lasse Mathelehrerinnen mit Büchern um sich werfen. Es macht Spaß sich alles mögliche ausdenken zu können, auf Reisen beim Schreiben zu gehen und den Leser später auch mit zu entführen. Das ist schon ziemlich cool.
Wenn gar nichts geht, das nervt mich. Oder wenn ich wirklich Zeit und Lust habe zu Schreiben, aber nur Mist bei rauskommt. Das ist dann immer frustrierend. Ich schreibe auch nicht allzu oft, wenn es dann aber nicht mal klappt, wenn ich will, ist es schon ärgerlich.


6. Was machst Du, wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst?

Ich versuch meistens die Internetaktivität nebenbei gering zu halten, oder das rundherum zu ignorieren. Meist höre ich ja Musik, ganz ohne Hintergrundgeräusche geht es bei mir wiederum nicht. Ich habe auch festgestellt, dass ich in der Uni besser schreiben kann, allerdings sollte man das nicht allzu oft machen. Aber wenn wirklich gar nichts geht, höre ich auch auf, oder nehme mir Zettel und Stift, dass ich wenigstens etwas aufschreiben kann, wenn die Konzentration wieder kommt.


7. Gibt es eine Szene (oder mehrere) in einem Deiner Bücher, die Dich absolut zur Verzweiflung gebracht hat?

Ja. Definitiv zu oft... Bei Neela war es ganz schlimm. Sie hat viel zu oft das gemacht, was sie nicht machen sollte. Ich hatte bereits einen Teil geschrieben, der aber mitten in der Handlung lag, also brauchte ich noch einen Anfang. Nur wurde der immer länger und länger und länger. Neela wollte einfach nicht auf direktem Weg dahin, wo sie hin sollte. Immer wieder musste ich sie aus irgendwelchen Szenen heraus und auf den eigentlichen Weg zurück holen. Da war ich dann schon oft der Verzweiflung nahe.


8. Wie oft liest Du ein beendetes Manuskript selbst, bevor es jemand anderes zu lesen bekommt?

Selbe Problem, wie oben. So oft habe ich noch nichts beendet. Aber eigentlich dürfen sie es immer gleich lesen, dann aber mit der Warnung, dass es noch nicht korrigiert ist. Mein Freund ist z.B. mein Testleser und Korrektor in einem, da lasse ich mich auch schon beim Schreiben beraten.


9. Sprichst Du mit anderen über den Inhalt eines Manuskripts, bevor es fertig ist?

Immer. Mein Freund wird ständig zugelabert, allein schon, wenn ich nicht weiß, wie es weiter gehen soll oder ich mich verrannt habe. Er ist eigentlich von Anfang an dabei. Von der Ideenfindung, bis hin zum Schluss. Aber nicht nur mit ihm, eigentlich rede ich mit vielen Leuten darüber, vor allem, wenn es grad mal wieder hängt, oder mir die Idee richtig gut gefällt.


10. Dürfen andere Szenen aus einem noch unfertigen Manuskript von Dir lesen?

Ja, aber nicht alles und auch nicht jeder. Auf dem Blog habe ich den Prolog und den Anfang von Neela drin. Ich will ja auch potenzielle Leser schon mal drauf aufmerksam machen und zeigen, woran ich gerade arbeite und einen Anfang zu zeigen, tut ja auch nicht weh. Meine Tester dürfen auch schon zwischendrin lesen, wenn sie wollen. Nur immer unter der Voraussetzung, das Werk nicht gleich zu zerschmettern, da es ja noch nicht fertig ist ;)


11. Bist Du selbst mit Deinen eigenen Büchern zufrieden?

Wenn es ein paar mehr wären, bestimmt. Aber im Moment macht das Schreiben auch wieder Spaß und ich freue mich drauf, wenn das erste anständige, lesbare Buch fertig ist ;) Aber so an sich, noch ein bisschen korrigieren, dran pfeilen und dann werde ich wohl erst mal zufrieden sein, insofern Autoren das überhaupt sein können.

eure Maria

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