Donnerstag, 11. Juli 2013

Rezension: "Ein Vampir kommt selten allein" - Katie MacAlister

buecher.de





Titel: Ein Vampir kommt selten allein
Autor: Katie MacAlister
Genre: Romantic Mystery
Verlag: Egmont LYX
Seiten: 336
Preis: 9,95€







Der Klappentext:
Ein Leben in der Vorstadt mit Ehemann und Kindern? Für manche ein Albtraum, aber für Pia Thomason der Stoff ihrer Tagträume. Nun naht ihr vierzigster Geburtstag, und der Traummann ist immer noch nicht in Sicht. Pia entschließt sich zu einem radikalen Schritt: Sie bucht eine Single-Tour durch das romantische Europa. Leider sind die wenigen Männer, die an der Reise teilnehmen, nicht nach ihrem Geschmack. Im Gegensatz zu den beiden attraktiven Männern, denen Pia in einem isländischen Städtchen begegnet. Sie ahnt jedoch nicht, dass die mysteriösen Fremden in Wahrheit Vampire sind ...

Die Rezension:
Ich habe ja letztens schon eine Rezension zu Band 5 geschrieben und bin mit dem Buch wieder zu der Reihe gekommen. Auch der sechste Band hat mich nicht enttäuscht.

Pia ist auf Single-Tour durch Europa und es kommt, wie es kommen musste: sie lernt einen Mann kennen. Oder zwei. Oder drei. Allerdings ist das nicht ganz so cool, wie es klingt. Einer ist total genervt von ihr, der andere will sie gleich heiraten und einzig der Dritte scheint echtes Interesse an ihr zu hegen. Mit dem läuft es allerdings auch nicht so gut, was an den Hochzeiten und der Leiche liegen könnte.
Pia befindet sich auf der Flucht. Dabei sammelte sie fleißig ein paar Geister ein. Geister, die sie allerdings nicht sehen sollte. Geister, die sie erst sieht, seit sie im Besitz eines, öfter mal leuchtenden, Mondsteins ist.

Wieder schafft es Katie MacAlister etwas neues zu bringen. Mit der Bruderschaft wird ein neues Konzept eingeführt. Teils war es etwas verwirrend, weil ich nicht wusste, wer »gut« war, oder welche Bezeichnung für was stand. Aber irgendwann ließen sich Schnitter, Ilagri und Zoryas auseinander halten.
Auch die Liebesgeschichte ist etwas anders. Es sind zwei Männer, bzw Dunkle. Mit einem wird sie auch prompt verheiratet. Kurz danach heiratet sie noch ein Mitglied von der Bruderschaft. Sie hat somit drei Männer am Hals, von denen sie eigentlich nur einen mag. Nicht, dass ich solche Beziehungsmuster immer lesen muss, aber in diesem Fall war es okay und auch recht oft ziemlich witzig.

Pia ist eine … üppige Dame, kurz vor der 40, die ich am Anfang als sehr sanft eingestuft hatte, dabei ist sie alles andere als sanft und zurückhaltend. Allerdings recht oft naiv und leicht zu beeinflussen. Insgesamt steckte sie voller Widersprüche, die auch nicht immer zusammen passen wollten. Zum Teil ist sie unsicher oder naiv, dann wieder taff und sagt ihre Meinung.
Kristoff ist der dunkle Dunkle. Mürrisch, arrogant, wortkarg und eigentlich alles andere als sympathisch. Er hängt scheinbar seiner toten Liebe nach und ist sich noch nicht sicher, wann Pia sterben soll.
Alec, der wohl netteste Dunkle, der auf Anhieb sympathisch ist und Pia nicht wie den schlimmsten Feind behandelt. Er ist zuvorkommend, nett und ziemlich offen. Irgendwie war er mir aber suspekt. Er ist auch sehr anhänglich und klebt quasi an Pia. Eine kleine Nervensäge könnte man sagen.
Die Fronten sind verhärtet: Die Vampire gegen die Bruderschaft und die Bruderschaft gegen die Vampire. Alle wollen die jeweils anderen abschlachten und geben den anderen die alleinige Schuld an dem Jahrhunderte währenden Kampf.

Was nicht so toll war, war die interne Logik. Es scheint ein bisschen so passieren zu müssen, Personen müssen da oder tot sein, weil es so eben besser passt, einige Sachen werden am Ende auch nicht geklärt. Zum Beispiel wo Alec die halbe Zeit abgeblieben ist. Erst muss Kristoff Pia übernehmen, im nächsten Moment taucht Alec dann doch wieder auf, obwohl er nicht gebraucht wird. Auch ist mir bis zum Ende nicht klar, ob sein Interesse echt oder geheuchelt ist. Auch hat Pia zu schnell zugestimmt den Job zu übernehmen, obwohl sie ja keine Ahnung davon hat und statt sich nicht weiter damit zu befassen oder so, rennt sie den Leuten auch noch in die Arme. Klar, es war so dargestellt, dass es eine gute Idee war, ich fand es teils recht naiv oder eben durch den Gesamtzusammenhang motiviert. Und wer der Ilagri nun war, erfährt man auch nicht. Auch im zweiten Teil gibt es dazu nur Vermutungen. Ein bisschen schade, dass soviel ungeklärt bleibt.

Mir gefällt es dennoch. Ich mag die Absurdität und den Humor von Katie MacAlister. Allein schon die Geister, die waren einfach nur genial. Ich habe sie geliebt. Sie machen die Szenen noch witziger und absurder als sie so schon sein. Allein das Pferd ist schon bekloppt. Und durch die 14, oder waren es 16?, anderen Geister entstehen die merkwürdigsten Diskussionen, die auch nur leicht off-topic waren. Bei der Männerdiskussion habe ich mich vor Lachen nicht mehr eingekriegt.

Der Stil ist wie gewohnt gut, sehr frisch und locker. Es liest sich schnell weg, ist witzig und spannend. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Die Autorin schafft es zu überraschen und das klischeehafte nicht ganz so klischeehaft umzusetzen. Hier und da gibt es noch eine Wendung oder eine coole Szene. Ansonsten geht es ein wenig drunter und drüber und ist ein wenig verwirrend. Da hätte ich mir klarere Strukturierung gewünscht.

Das Ende wiederum gefiel mir gut, es watet mit einigen Überraschungen auf, allerdings war ich zeitweise auch wieder verwirrt. Einiges war vorhersehbar, aber es wurde nicht alles aufgeklärt, so dass es einen Folgeband geben muss. Die Action war auch gut, nicht zu viel und nicht zu wenig. Insgesamt hat es mich nicht umgehauen, aber ich war gespannt auf den nächsten Band.

Kurze Info zur Reihe:
Das Buch lässt sich ebenfalls ohne Kenntnisse der kompletten Reihe lesen. Christian und andere kommen zwar wieder vor, aber das versteht man auch ohne die restlichen Bücher. Der nächste Band »Vampire lieben gefährlich« ist auch der direkte Folgeband. Wem also »Ein Vampir kommt selten allein« gefallen hat und wissen will, wie es weiter geht, sollte sich den nächsten holen.

Fazit:
Wieder ein gutes Buch aus der Reihe und schöne leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Man sollte nicht zu viel erwarten, auch war es diesmal ganz schön durcheinander und verwirrend.
Auch wenn der Band nicht ganz so gut war, wie die anderen, gefiel mir die Idee dahinter. Wieder etwas anderes. Ich freue mich auf die restlichen Bände.


Diesmal 3 von 5 Sternen!

Rezi zu "Vampire sind zum Küssen da"
eure Maria

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kleines Blog-Interview zu Neela und anderen

1. Welche Figur aus Deinen Bücher ist Deine Lieblingsfigur?
Geht ja schon gut los. Da ich noch nicht allzu viele Bücher habe, ist die Auswahl begrenzt. Aber aus Neela gefallen mir fast alle, die Guten, wie auch die Bösen. Mir gefallen sie eigentlich alle, sonst hätte ich sie nicht eingebaut, nur nerven sie manchmal, wenn sie einfach nicht aufhören, die Geschichte weiter zu spinnen, obwohl es eigentlich bald zu Ende sein sollte. ;)
Auch und ich freue mich wenn ich mit Laura und Tobias (Maskiertes Verbrechen) weiter arbeiten kann.


2. Wenn Du eine Szene aus einem Deiner Bücher selbst miterleben dürftest, welche wäre das?

Definitiv alles was auf dem Wolkenschiff in Neela passiert. Die Welt, durch die sie Segeln gefiel mir sehr gut. Aber auch der Ball in Himmelstränen ist nicht zu verachten. Da wäre ich auch gern dabei gewesen.


3. Gehörst Du eher zu den „wilden Drauflosschreibern“ oder planst Du alles akribisch genau, bevor Du mit dem Schreiben beginnst?

Definitiv Drauflosschreiber! Ich kann eher schlecht planen, zeitweise sind nicht mal meine Figuren geplant, alles geht drunter und drüber, entwickelt sich und kommt so, wie es mir in den Sinn kommt. Wobei die Figuren auch oft machen, was sie wollen. Erst gegen Ende eines Buches überlege ich, was jetzt noch kommen muss, wie viel noch vor mir liegt und sowas. Nicht, dass ich mich daran halten würde... *hust*
Aber die Anfänge kommen willkürlich, ich habe ein Bild, wo ich hin will, eine Textzeile oder ähnliches im Kopf und beginne zu schreiben. Wenn ich dann mal schreibe, fällt mir auch meist wieder was ein.


4. Schreibst Du lieber den Anfang oder den Ende eines Romans?

Da ich bisher kaum Enden geschrieben habe, kann ich das glaub schwer beantworten. Aber mit einer neuen Idee anfangen ist sicher genauso gut, wie eine alte zu beenden.


5. Was am Schreiben gefällt Dir am allerbesten? Und was gar nicht?

Dass ich über alles schreiben kann, über das ich schreiben will. Wenn ich Schmetterlinge, die wie Blumen aussehen haben will, schreibe ich es einfach. Oder Drachen, Gargoyle, Harpyien, Wolkenschiffe und so weiter. Oder ich lasse Mathelehrerinnen mit Büchern um sich werfen. Es macht Spaß sich alles mögliche ausdenken zu können, auf Reisen beim Schreiben zu gehen und den Leser später auch mit zu entführen. Das ist schon ziemlich cool.
Wenn gar nichts geht, das nervt mich. Oder wenn ich wirklich Zeit und Lust habe zu Schreiben, aber nur Mist bei rauskommt. Das ist dann immer frustrierend. Ich schreibe auch nicht allzu oft, wenn es dann aber nicht mal klappt, wenn ich will, ist es schon ärgerlich.


6. Was machst Du, wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst?

Ich versuch meistens die Internetaktivität nebenbei gering zu halten, oder das rundherum zu ignorieren. Meist höre ich ja Musik, ganz ohne Hintergrundgeräusche geht es bei mir wiederum nicht. Ich habe auch festgestellt, dass ich in der Uni besser schreiben kann, allerdings sollte man das nicht allzu oft machen. Aber wenn wirklich gar nichts geht, höre ich auch auf, oder nehme mir Zettel und Stift, dass ich wenigstens etwas aufschreiben kann, wenn die Konzentration wieder kommt.


7. Gibt es eine Szene (oder mehrere) in einem Deiner Bücher, die Dich absolut zur Verzweiflung gebracht hat?

Ja. Definitiv zu oft... Bei Neela war es ganz schlimm. Sie hat viel zu oft das gemacht, was sie nicht machen sollte. Ich hatte bereits einen Teil geschrieben, der aber mitten in der Handlung lag, also brauchte ich noch einen Anfang. Nur wurde der immer länger und länger und länger. Neela wollte einfach nicht auf direktem Weg dahin, wo sie hin sollte. Immer wieder musste ich sie aus irgendwelchen Szenen heraus und auf den eigentlichen Weg zurück holen. Da war ich dann schon oft der Verzweiflung nahe.


8. Wie oft liest Du ein beendetes Manuskript selbst, bevor es jemand anderes zu lesen bekommt?

Selbe Problem, wie oben. So oft habe ich noch nichts beendet. Aber eigentlich dürfen sie es immer gleich lesen, dann aber mit der Warnung, dass es noch nicht korrigiert ist. Mein Freund ist z.B. mein Testleser und Korrektor in einem, da lasse ich mich auch schon beim Schreiben beraten.


9. Sprichst Du mit anderen über den Inhalt eines Manuskripts, bevor es fertig ist?

Immer. Mein Freund wird ständig zugelabert, allein schon, wenn ich nicht weiß, wie es weiter gehen soll oder ich mich verrannt habe. Er ist eigentlich von Anfang an dabei. Von der Ideenfindung, bis hin zum Schluss. Aber nicht nur mit ihm, eigentlich rede ich mit vielen Leuten darüber, vor allem, wenn es grad mal wieder hängt, oder mir die Idee richtig gut gefällt.


10. Dürfen andere Szenen aus einem noch unfertigen Manuskript von Dir lesen?

Ja, aber nicht alles und auch nicht jeder. Auf dem Blog habe ich den Prolog und den Anfang von Neela drin. Ich will ja auch potenzielle Leser schon mal drauf aufmerksam machen und zeigen, woran ich gerade arbeite und einen Anfang zu zeigen, tut ja auch nicht weh. Meine Tester dürfen auch schon zwischendrin lesen, wenn sie wollen. Nur immer unter der Voraussetzung, das Werk nicht gleich zu zerschmettern, da es ja noch nicht fertig ist ;)


11. Bist Du selbst mit Deinen eigenen Büchern zufrieden?

Wenn es ein paar mehr wären, bestimmt. Aber im Moment macht das Schreiben auch wieder Spaß und ich freue mich drauf, wenn das erste anständige, lesbare Buch fertig ist ;) Aber so an sich, noch ein bisschen korrigieren, dran pfeilen und dann werde ich wohl erst mal zufrieden sein, insofern Autoren das überhaupt sein können.

eure Maria

Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezension: "Chocolat Rouge" - Jan Richards

kernmachtkunst.de





Titel: Chocolat Rouge
Autor: Jan Richards
Genre: Fantasy / Krimi
Verlag: neobooks
Seiten: ~ 350
Preis: 4,99€







Der Klappentext:
Was tust du, wenn eine tote Nutte in deinem Hotelzimmer liegt und du ohne dein Wissen einem Vampir die Hand geschüttelt hast? Wenn die Polizei und die Kreaturen der Nacht dich gleichermaßen jagen? Wenn deine Frau dem Größenwahn verfällt und die Welt mit einer Schokolade beherrschen will, die du kreiert hast? Was tust du, wenn du merkst, dass das tatsächlich möglich ist? Du gehst in eine Kirche und verlierst den Glauben. Du vertraust einem Mann, der dir erklärt, dass es eine dunkle Welt hinter dem Spiegel gibt. Du stellst dich einem übermächtigen Schattenwesen und versuchst, die Menschheit zu retten. Alles in einer Nacht ...

Die Rezension:
Zur Abwechslung mal wieder ein unbekannterer Autor, mit einer ganz interessanten Idee.

Es geht um einen Vampir, einen Säufer, einen Vampirjäger, eine tote Nutte, Schokolade, Polizisten, die Weltherrschaft und eine Truppe von Söldner.
Coole Mischung? Dachte ich auch.
Alles beginnt in Stuttgart in einer Kirche. Zwei Männer treffen aufeinander und die Jagd beginnt.
Davíd trifft auf den Schokolatier, der ziemlich betrunken ist und nach Vampir stinkt. Die Erinnerungen an die letzten Stunden scheint er verloren zu haben. Davíd schnappt sich den Mann, um mehr über dessen Tag und gegebenenfalls den Aufenthaltsort des Vampirs zu erfahren.
Etwa zur gleichen Zeit bekommt eine Wachfrau den Auftrag einen Mann in die Firma von dessen Frau zurückzuholen. Während ihrer Suche findet sie eine tote Nutte, gerät unter Mordverdacht und wird auch noch entführt.

Der Anfang bildet einen guten Anfang, der Lust auf mehr macht. Im Buch selbst passiert dann auch ziemlich viel. Es gibt im Verlauf immer wieder drei Handlungsstränge, die sich ab und an kreuzen und am Ende zusammenlaufen. Das gefiel mir ganz gut. So wusste der Leser immer Bescheid, zumindest über alles, was der Autor auch mitteilen will. Vor allem die Szenen mit der Polizei waren ganz witzig, als die wildesten Theorien vorgelegt werden und der Leser aber weiß, was wirklich passiert ist.
Gestört haben mich aber die Geschichten von David. Nicht, dass sie langweilig wären, aber es sind viele. Mir dann auch zu viele. Sehr oft wurde damit unterbrochen und auch Tempo rausgenommen. Da hätte ich mir weniger, dafür längere, Passagen gewünscht, oder evtl eine andere Platzierung. Auch hätte ich mir »echte« Tagebucheinträge gewünscht. Aber ansonsten waren die Einblicke ganz interessant und machen neugierig.

Die Personen waren alle ganz cool gemacht. Alle hatten ihren Antrieb und eine gewisse Tiefe, die ihre Handlungen nachvollziehbar machen.
Davíd zum Beispiel wurde nach dem Tod seines Vaters zum Vampirjäger und wir nun dadurch angetrieben. Er will in die Fußstapfen seines Vaters treten und dessen Arbeit fortführen.
Lara war Polizistin, ehe sie Wachfrau wurde. Sie hat einen analytischen Verstand und vertraut ihrem Gespür. Vor einem Jahr hat sie die Polizei verlassen, sich eingeigelt und jegliches Vertrauen zu den Männern verloren.
Westermann und Eschweiler, ebenfalls Polizisten, verbinden diverse Ereignisse mit Lara, da sie in der gleichen Einheit waren. Beide Männer werden durch die Aussicht auf Macht angetrieben und vielleicht auch einer gewissen Angst vor Lara.
Die Herzogs bilden ein interessantes, wenn auch widersprüchliches Paar. Irgendwie scheinen sie nicht recht zusammen zu passen, da ihre Vorstellungen weit auseinander gehen.
Die Beziehungen der Personen untereinander gefielen mir gut, egal ob positiv oder negativ geprägt. Das macht sie tiefgründiger und lebendiger.

Der Stil ist ein wenig gehoben, teils analytisch, teils flapsig. Eine gute Mischung und wohl für jeden etwas dabei. Es ist ganz spannend erzählt. Bis auf die Abschweifungen zu Davíd geht es auch schnell voran. Alles in allem watet der Autor mit viel Action, Blut, Entführungen und Verfolgungen auf, die einen rasant durch die Handlungen bringen.

Die Sache mit den Vampiren und der Schokolade gefiel mir auch richtig gut. Es war mal etwas anderes und eine coole Kombination. Auch das Haustier des Vampirs ist mir so noch nie begegnet. Die Verwicklung mit der Mafia war ganz witzig, wenn auch vielleicht nicht allzu nötig. ;)

Das Ende war ziemlich turbulent und actionreich und ich fand gut, dass es nicht gleich vorbei war. Man kennt das ja: Es läuft alles auf den großen Kampf hinaus und dann passiert doch nichts oder nicht wirklich viel. Stattdessen bekommt der Leser hier noch etwas geboten. Jede der Figuren bekommt noch sein Fett weg und auch Davíd wird ordentlich vermöbelt. Für mich war es evtl ein wenig viel Blut und Gemetzel, aber ansonsten passte es gut zum Buch.

Fazit:
Trotz der tollen Idee ist es nicht ganz mein Fall. Irgendwie konnte es mich nicht richtig packen.

Dennoch kann ich es empfehlen. Es ist was neues, es ist anders und es gibt Action, diverse Morde, die Mafia, Schokolade und Vampire. Eine coole Kombination, die einen mitnimmt.


Von mir 3 von 5 Sternen!

eure Maria