Freitag, 27. Juli 2012

Rezension: "Die Frau des Zeitreisenden" - Audrey Niffenegger

entnommen bei fischerverlage.de

Nachdem mir ein Freund letztes Jahr die DVD geschenkt hatte, mich der Film aber nicht so ganz begeistern konnte, habe ich mir das Buch zugelegt. Mit seinen 692 Seiten (Brigitte-Edition) zählt das Buch mit zur Wälzer-Challenge!


Titel: Die Frau des Zeitreisenden
Autor: Audrey Niffenegger
Genre: Liebe/ Romantik
Seiten: 544
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlage



Die Rezension:
Alles beginnt damit, dass Clare und Henry sich treffen. Das Besondere dabei ist aber, das Clare Henry schon seit früher  Kindheit kennt und nur darauf gewartet hat, ihn in der richtigen Zeit zu treffen. Henry ist ein Zeitreisender, der in die Vergangenheit, aber auch Zukunft reisen kann, oder viel eher muss. Beeinflussen kann er seine Ausflüge nicht was zur Folge hat, dass er plötzlich verschwindet und irgendwo nackt wieder auftaucht.
Die Idee ist eine richtige Heraus-forderung, die die Autorin gut gemeistert hatte. Mir gefiel es sehr gut, wie sie das Unbeschreibliche beschreibt, sodass das absurde Zeitreisen auf einmal normal erscheint. Sie beleuchtet die positiven und negativen Seiten des Reisens aus Sicht beider Protagonisten, was zu einem runderen Bild führt.
Teils kam es mir aber so vor, als würde nur mit vielen Worten wenig erzählt werden. Allzu viel ist nicht passiert. Clare als Kind, Heranwachsende, die beiden als Paar, einige Höhen und Tiefen, Ende. Natürlich soll es vor allem um die Liebesgeschichte der beiden gehen und das ist ja auch richtig, nur geriet es für meinen Geschmack zu oft in die Länge, ohne das viel passiert ist. Das mag auch an dem Schreibstil der Autorin liegen. Sie kann wunderschön, aber auch anstrengend schreiben, sodass es wie eine bloße Aneinanderreihung von kurzen, langweiligen Sätzen klingt. Doch dann gibt es Stellen, die gehen unter die Haut. Wunderschön geschrieben, einfühlsam und mitreißend. Da zeigte sie, was sie kann.

Das Buch ist im Präsenz geschrieben und wird abwechselnd von Clare und Henry erzählt, den beiden Hauptpersonen. Zur Erleichterung stehen zu Anfang immer ein Datum, das Alter (meist von beiden) und der Name des Erzählenden. Ich muss auch sagen, dass ich froh darüber war, sonst hätte ich mich darin verheddert. Es gab eine gewisse Chronologie, aber auch viele Zeitsprünge, bedingt auch durch Henry. Am Anfang mag es etwas verwirrend sein, aber der Leser kann sich schnell einfinden und wird mit dem Muster vertraut. Durch die vielen Wechsel fand ich es nur schwer, an einer Person »dran zu bleiben«, vor allem bei sehr schnellen Wechseln. Andererseits macht gerade das das Buch aus und an vielen Stellen wöllte ich die zweite Perspektive nicht missen.

Die Autorin lässt viele Details einfließen und sich selbst Zeit, alles zu erzählen. Sie beschreibt viele schöne Augenblicke, umreißt vieles aber auch nur. Es gab einige Kurzsequenzen, deren Herausstreichen dem Buch nicht geschadet hätten und Themen, die sie hätte länger beleuchten können.

Was mich sehr gestört hat war das vor- oder zurückgreifen. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass das Buch jeglicher Chronologie entbehrt. Szenen von großer Bedeutung, wie die Zukunft von Henry, werden früh vorweggenommen, ebenso Ausgänge diverser Handlungen. Das hat mich gestört, da ich so nie richtig in das Buch reingekommen bin. Es fühlte sich ein bisschen leblos an und ich hätte mir bei den Szenen, als sie dann eingetreten waren, auch mehr Spannung und/ oder Emotionen gewünscht. So konnte ich auch an den entsprechenden Stellen nicht mitheulen, da das Buch zu sehr gespoilert hat. Durch den Film war ich zwar schon »vorbelastet« aber einige Elemente waren dennoch unbekannt, allerdings nicht so gut umgesetzt, wie ich gehofft hatte. Aber auch die Rückgriffe fand ich deplatziert. Das mag jeder Leser anders sehen, aber wenn die Autorin so viel vorgreift, dann braucht sie andere Dinge, die chronologisch hätten eingefügt werden können, nicht bis kurz vor Schluss verheimlichen. Das Ende wurde übrigens auch vorweggenommen... Das Lesevergnügen wurde dadurch leider getrübt, zumal ich so schon Schwierigkeiten hatte, mich in die Personen einzufühlen.

Die Charaktere sind sympathisch aber etwas blass. Zwar nicht von dem was sie ausmacht und ihren Hintergründen, aber die Art wie sie sich verhalten. Bei Henry wird oft angesprochen, dass er doch so anders ist, als der Henry aus ihrer Kindheit. Davon war wenig zu spüren, da er sich anscheinend, so wie er Clare in der Gegenwart traf, vollends verwandelt hat. Er wird viel erzählt, doch erleben tut der Leser nur wenig. Clare ist da schon besser beschrieben, sie wirkt auch lebendiger und greifbarer als Henry. Allein ihre Kunst macht einen großen Teil von ihr aus. Die tiefen Einblicke sind sehr beeindruckend.
Die Beziehungen zu den Freunden wiederum sind sehr gut. Der Leser spürt die Verbindung und die Akzeptanz hinter der Skepsis. Sie verstehen das Paar im Verlauf des Buches immer besser und unterstützen es, wo es ihnen möglich ist. Die Autorin hat einen festen Freundesverbund geschaffen, auf den sich die beiden Protagonisten verlassen können.

Sehr schön fand ich z.B. das Annähern von Clare und Henry und deren Zusammenkommen. Nachdem man Clare sehr lange »verfolgt«, ist Henry kaum greifbar und immer auch ein bisschen anders, bedingt durch die unterschiedlichen Altersstufen. Mit einem Grinsen las ich dann ihre Begegnung in der Gegenwart, die viel Wärme und Zuversicht ausstrahlt und so unwirklich wirkt, dass es sie noch »realer« macht.
Auch die Integration des »Problems« in den Alltag ist gut gelungen. Nachdem die wichtigsten Personen eingeweiht waren, konnten sie auch besser damit umgehen. Das Verschwinden musste nicht mehr immer verheimlicht werden und erleichterte vieles.

Alles in allem ein anspruchsvoller Liebesroman, der auch zum Nachdenken anregt. Dennoch denke ich, dass Audrey Niffenegger besondere Ereignisse besonderer hätte herausstellen können und anderes lieber hätte weglassen sollen.
Leider muss ich auch sagen, dass sich bei mir eine Art Abwehrhaltung einstellte. Ich mag Liebesromane, aber dieser konnte mich nicht sehr berühren, sodass vor allem die letzten 200 Seiten nicht mehr da ankamen, wo sie ankommen sollten. Dennoch würde ihn den Roman an jeden Fan von Liebesgeschichten weiter empfehlen. Das Buch bietet viele schöne Stellen, Überraschungen (bis auf die internen Spoiler) und auch Tiefe.

Von mir, ganz persönlich, nur 3 Sterne, da wir keinen Draht zueinander gefunden hatten ;)  

Eure Maria

Dienstag, 17. Juli 2012

Erscheinung - »Der ist nur tot ...«

Kurz vor dem Urlaub habe ich gute Neuigkeiten für euch! 


Die Anthologie 
»Der ist nur tot ...« ist endlich bei Amazon erhältlich. Zehn Autoren, wie E. M. Jungmann (Das Herz des Abwûn), Fred Ink (Strange Days), Markus Günther und viele mehr, haben großartige Geschichten zum Thema Horror zusammen getragen und spenden ihr Autorenhonorar an Herzenswünsche e.V.!

Unsere Seite bei Facebook, für jeden der noch Fan werden und auf dem neusten Stand bleiben will.

Das eBook kostet 2,99€ im Amazon Kindle-Shop, dafür ist allerdings kein Kindle eReader von Nöten. Hier gibt es die kostenlose Software für Computer, Tablets und Smartphones.


Ich bin froh ein Teil dieser schaurig schönen Anthologie zu sein! Wir freuen uns über jeden neuen Fan und jedes verkaufte Exemplar!

Samstag, 14. Juli 2012

Rezension: "Die Phoenix-Chroniken - Glut" - Lori Handeland

Nachdem ich vor kurzem den ersten Band gelesen habe, wollte ich mir, wegen des sehr offenen Endes, doch den Zweiten zu Gemüte führen. Gesagt, getan. Kurze Zeit später war das Buch da und ebenso schnell ausgelesen. Hier eine kurze Rezension dazu:


entnommen bei weltbild.de
Die Rezension:
Wie »Asche« lässt sich auch »Glut« sehr schnell lesen. Es hat seine Höhen und Tiefen und auch die ein oder andere Stelle, die ich recht anstrengend fand.
Der Kampf geht in die nächste Runde. Liz (Elizabeth Phoenix) muss sich behaupten und die Seite des Lichts anführen. Ihre Seher und Dämonenjäger wurden in großer Zahl ausradiert und sie hat nur noch eine handvoll Helfer, von denen sie nicht einmal mit allen in Kontakt steht. Ein neuer Bösewicht ist aufgetaucht, der es, wie alle anderen auch, auf Liz abgesehen hat und sie, als Anführerin, am liebsten tot sehen würde.


Der Sarkasmus kam hier, m.E. nach, viel besser heraus und führte zu einigen Schmunzlern. Absurde Situationen werden damit aufgelockert und die Protagonistin nimmt sich und ihr Leben auch gern selbst auf die Schippe. Es wirkte besser erzählt, als hätte die Autorin nun einen besseren Rhythmus gefunden und könne sich selbst besser einfühlen.  

Gestört hat mich der Weg, wie sie an ihre Kräfte kommt. Schon im ersten Band war es etwas nervig. Zumal die Sexszenen (ja, ich hab das böse Wort gesagt) teils auch deplatziert wirken, mehr nach dem Motto: »Oh, mir fehlt jetzt noch eine, bau ich die eben hier mal rein, irgendeine Begründung finde ich schon.« Aber im Gegensatz zum ersten Band, ist es diesmal nicht mit den Szenen übertrieben wurden, auch wenn es oft Mittel zum Zweck war.

Was diesmal besser war, waren die Beschreibungen. Der Leser bekommt ein besseres Gefühl für die Personen und die Umgebung. Was im ersten Band gefehlt hat, wurde nun ausgebaut und besser charakterisiert.
Neben vielen Dialogen wird auch mehr erzählt und erläutert. Die Autorin malt hier und da lebhafte Bilder und spart nicht mit Details.


Für den Band sind kaum Vorinformationen nötig, da alles wichtige zu Anfang noch einmal erwähnt wird.
Zum Abschalten gut, keine anspruchsvolle Lektüre. Mit »Glut« hat Lori Handeland einen guten Folgeband geschrieben. Allerdings weiß ich nicht, ob ich auch die letzten beiden Bände auch noch lesen muss. Leider keine große Steigerung und erinnert eher an schnell geschriebene Lektüre. Wer Spaß an Fantasy und paranormalen Liebesromanen hat, ist damit bestens versorgt.

Von mir 3,5 Sterne.

Eure Maria

Sonntag, 8. Juli 2012

Rezension: "Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Rebellin" - Trudi Canavan

Da ich es momentan mit ersten Bänden habe, hier wieder ein »Schmackerl« ;)
»Die Gilde der schwarzen Magier – die Rebellin«: Ein wunderbares Buch das ich gern gelesen habe und jedem weiter empfehlen kann! Mit seinen 542 Seiten ist »Die Rebellin« von Trudi Canavan, erschienen beim Cbt Verlag, ein kleiner Wälzer und zählt mit in die Wälzer-Challenge vom bücherwahnsinn-blog.


entnommen bei buecher.de
Die Rezension:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin, Trudi Canavan, zieht den Leser förmlich durch die Handlung. Es lässt sich schnell lesen und enthält viel Spielraum für Kopfkino.
Alles begingt mit der Säuberung der Stadt Imardin. Allein schon der Einstieg hat mich begeistert und zum Lesen animiert. Gleich zu Beginn wird klar gestellt, welche Meinung die Protagonistin Sonea von den Magiern hat, aber auch an welcher Stelle sie in der gesellschaftlichen Ordnung steht und zwar ganz unten, da sie zum Hüttenvolk gehört. Dieser Konflikt zieht sich durch das ganze Buch und wird auch zu Soneas Problem, als sie eine Entscheidung treffen muss.
Das Chaos beginnt mit einem Stein, den Sonea einen der Magier an den Kopf wirft. Warum das so schlimm war? Weil sie das nicht hätte schaffen können, da die Magier ein Schutzschild errichtet hatten, dass nur mit Magie hätte durchbrochen werden können. Dieser Stein war der Auslöser für alles, was danach kam. In ihrer Angst flüchtet Sonea und wird von Freunden versteckt. Die Magier wollen sie finden und sie, gegebenenfalls, in die Gilde aufnehmen. Von den »guten« Absichten weiß Sonea allerdings nichts und ist sich sicher, dass die Magier sie umbringen werden. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Ein kleines Manko sollte hier erwähnt werden: Die lange Flucht. Ich mag Bücher eigentlich nicht, wo die Hauptpersonen die halbe Zeit nur auf der Flucht sind, hin und her geschickt werden und dergleichen. In diesem Buch fand ich es dagegen spannend zu sehen, da auch die Suche der Magier näher beleuchtet wurde und ich mit beiden Seiten mitgefiebert hatte. Es war spannend geschrieben, auch wenn es sich für so manchen Leser vielleicht zu sehr in die Länge gezogen hatte. Wenn es schneller gegangen wäre, hätte ich es unpassender gefunden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Er lässt sich schnell lesen, ist spannend und bildhaft. Sie hat das richtige Maß an erzählendem Text und Dialogen gefunden, sodass sich der Leser gut einfühlen konnte. Mir gefiel auch, dass die Geschichte zwar temporeich geschrieben war, sich aber dennoch Zeit bei den einzelnen Szenen nahm. Ich hatte nie das Gefühl, durch das Buch zu hetzen, oder etwas zu verpassen. Die Autorin hat sich Zeit gelassen, ihre Welt aufzubauen, ohne den Leser aus dem Erzählfluss zu zerren.
Es war sehr nahe an den Personen geschrieben. Die vielen Perspektivwechsel haben diesen Eindruck eher noch verstärkt. Anfangs hatte ich meine Bedenken, dass es den Leser immer wieder herausreißen würde, später konnte es mir nicht oft genug gewechselt werden. Das hat die Autorin sehr gut umgesetzt.

Durch diese Wechsel hat sie es auch geschafft die Personen besser zu beleuchten. Sie waren sehr gut dargestellt und deren Motive nachvollziehbar. Sie wirkten sehr lebendig und realitätsnah. Mir haben alle gut gefallen, egal ob sie jetzt gut oder böse waren. Einige haben mich sogar noch überraschen können. Das hat das Buch auch ausgemacht, diese kleinen Überraschungen, die dennoch zu den einzelnen Charakteren passten und diese noch menschlicher machten.
Es waren wieder viele handelnde Personen, doch irgendwie ist es Trudi Canavan gelungen, dass der Leser den Überblick behalten konnte, zumindest hatte ich da keine Probleme. Meist folgte gleich bei Einführung der Person eine kurze (unaufdringliche) Erklärung, damit sie besser einzuordnen war, oder ein markantes Ereignis festigte Zugehörigkeit der Person im Plot.

Die Beschreibungen, bei jedem Buch wieder ein wichtiges Thema, waren hier auch sehr gut. Es waren keine großen »Wortspielereien« sondern gut in den Text eingeflochtene Sätze, die die Orientierung und auch die Vorstellung erleichterten. Ich hatte immer eine klare Vorstellung wo ich mich befand, wie es da aussah und wie die Stimmung war. Zur Hilfe ist im Buch vorn eine Karte von der Stadt und vom Gildenviertel, hinten ein Glossar zu finden. Ich fand es schön, dass Trudi Canavan eine eigene Welt erschaffen hat, mit eigenen Begriffen, Tieren und dergleichen. Klar, bei einem Fantasy-Buch, kann der Leser damit rechnen, aber ich fand es mal wieder schön in eine ganz andere Welt eintauchen zu können und mich mit den Personen treiben zu lassen. Ein Pluspunkt dafür.
Ein weiterer Pluspunkt geht an die Darstellung der Magie. Die Autorin hat sich augenscheinlich intensiv damit befasst, wie sie es am besten beschreiben könnte und hat es auch geschafft. Von der Gedankenrede bis hin zu den innerlichen Räumen. Es war wunderbar beschrieben und auch verständlich.

Nichts mehr zu meckern? Mir fällt ehrlich nichts Negatives mehr ein!

Also ein Fazit:
Das Buch bietet Action, Spannung, Freundschaft, den ein oder anderen magischen Trick, tiefe Einblicke, persönliche Auseinandersetzungen, Mut und eine Welt, die es wert ist, sie zu erforschen!

Der zweite Band ist bereits bestellt und ich freue mich auf die Fortsetzung!
Ich vergebe 4 von 5 Sternen, allerdings nur aus dem Grund, weil ich wissen will, ob die Autorin sich noch steigern kann. ;) Sehr zu empfehlen!


-> Rezi zu "Sonea - Die Hüterin"

Eure Maria

Sonntag, 1. Juli 2012

Schreibchallenge Juni 2012 - ein Fazit

Es ist vollbracht. am 30. Juni lief die Challenge aus und es wurde ausgezählt. Bei mir sind es 20.238 Wörter gewurden. 20.238!!! So viel habe ich lange nicht mehr geschrieben! 

Ich habe zwar mein Hauptziel: Am Roman weiter schreiben! nur mit 1157 Wörtern geschafft. Aber unzufrieden kann ich trotzdem nicht sein, dafür lief es eindeutig zu gut. Die meiste Arbeit habe ich in das Märchen gesteckt. Die ersten 3066 Wörter entstanden aus einer Laune heraus und waren ursprünglich für etwas anderes geplant. Ich hatte schon ein Update gebloggt zu "Am Rande des Wahnsinns". Die Zeilen befassten sich mit dem Anfang. Inzwischen wurde daraus eine ausgewachsene Geschichte. Da ich nicht wusste, was ich damit machen sollte, habe ich beschlossen, den Teil für mein Märchen zu nehmen. So hatte ich wenigstens eine gute Basis, mit der ich arbeiten konnte. Für das Märchen fehlte mir jegliche Planung, ich wusste weder wohin ich wollte, noch was und wer drin vorkommen sollte. Da kam mir der "Wahnsinn" sehr gelegen. Das Problem war nur, dass der Wahnsinn-Teil erst gegen Ende des Märchens kommen würde. Somit musste ich quasi "rückwärts" schreiben. Jetzt habe ich dort 12.504 Wörter zusätzlich geschrieben und bin immer noch nicht am Ausgangstext angekommen. Es soll um eine Gräfin gehen, die auf der Suche nach der Seele ihres Mannes ist. Es macht Spaß an der Story zu schreiben und die größten Lücken habe ich auch schon geschlossen (bis auf die zum Ursprungstext). Ich hoffe, dass ich im Juli damit fertig werde. Die ersten Testleser haben sich auch schon gemeldet, nur werden diese leider noch etwas warten müssen. Vielleicht entschädigt sie die Geschichte für die Warterei ;) Einen Titel hat das gute Stück noch nicht, aber ich bleibe dran, irgendwann wird sicher noch ein Geistesblitz auftauchen.
Die Mumiengeschichte hat es jetzt doch nicht in die Runde geschafft. Die Idee war da, aber leider nicht die Motivation. Dafür gibt es aber endlich (!) den Anfang zu "Leer-Leer" mit 506 Wörtern. Damit können mein Kollege und ich endlich loslegen. In den nächsten Tagen werde ich noch mal drüber gucken und dann kann er, wenn er die Zeit findet, mit malen beginnen.
Und zuletzt bzw zu anfangs ist noch "Breathing" entstanden mit 3005 Wörtern. Da weiß ich zwar auch noch nicht, was ich mit machen soll, aber die Story wird vermutlich irgendwo mit eingebaut und noch ein positives Ende bekommen, vielleicht ;)

Alles in allem hatte ich einen klasse Schreibmonat! Die Motivation war da, wenn auch nicht für jeden Text^^ und es war schön, unterstützt zu werden. In der Challenge eigenen Gruppe konnte jeder von seinen Höhen und Tiefen berichten und fand eigentlich immer jemanden der einen wieder aufgebaut hat, wenn es mal nicht so lief. Tolle Idee und gern wieder =)
Glückwunsch an unsere beiden Gewinnerinnen, die es sogar geschafft haben, ein Manuskript zu beenden! Hut ab, auch an alle anderen, die fleißig die Tasten haben glühen lassen.