Freitag, 27. April 2012

Himmelsträne, Ende Teil 1

Es ist geschafft, der erste Teil ist fertig! 

Wer jetzt denkt, dass das Buch fertig ist, liegt leider falsch. Es dreht sich viel mehr um das erste große Thema, welches behandelt werden soll. Ich habe somit fünf Kapitel, die einen Einblick geben, diverse Personen vorstellen und sich der ersten Problematik widmen. An sich ja keine schlechte Sache, wenn da nicht diese nervige Kleinigkeit wäre, dass ich keine Ahnung habe, wie es weiter gehen soll. Nicht falsch verstehen, ich habe einen ungefähren Plan, wie es weiter gehen soll, auch schon viele neue Szenen im Kopf und dergleichen. Es kribbelt in den Fingern, endlich weiter zu schreiben, aber ich weiß nicht wo ich ansetzen soll! Anstrengend. 
Aus diesem Grund habe ich mich in den letzten Tagen mit alten Nachrichten befasst. In ihnen habe ich mit Jennifer und David die Himmelstränen anfangs geplottet. Sie haben mir beide sehr weiter geholfen, aus der Idee eine schreibbare Geschichte zu machen und viele Details geklärt, viel hinterfragt und auch neue Ansätze geliefert. An dieser Stelle mein Dankeschön an euch Beide, die ihr Sara von der ersten Stunde an begleitet habt! Am Anfang sollte es nur eine Kurzgeschichte werden, mit euch wurde es ein Roman. 
Mit den teils neuen Infos aus den Nachrichten erreichte ich zwar nicht mein Ziel: Weiterschreiben!, aber immerhin ging die Planung weiter. Jetzt fehlt nur noch der richtige Zeitpunkt um wieder einzusteigen. Zudem weiß ich auch nicht, ob ich einen Perspektivwechsel einbauen soll, oder doch nicht. Oder ob vielleicht jemand ganz anderes erzählen soll? Es würde mich reizen, noch jemanden zu nehmen, aber wie würde das der Leser finden? Muss ich noch mal beraten. 
Im nächsten Teil wird einiges passieren, so viel kann gesagt werden. Intrigen, Enthüllungen, Entscheidungen, Freundschaften, Mord und einiges mehr.
Ich freue mich darauf, wenn ich nun endlich einen Anfang finde ;)

Bald gibt es noch Neuigkeiten zu einem anderen Projekt mit Blut, Spiegeln, Maden, gebrochenen Knochen und Hunger. Bin gespannt, was ihr davon haltet! 

Samstag, 21. April 2012

Rezension: "Schwert & Revolver" - David Michel Rohlmann

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse erschien dieses Jahr der Debütroman »Schwert & Revolver« von David Michel Rohlmann beim Epidu Verlag. Auf den 343 Seiten geht es auf und ab, mit viel Witz, Charme und Action. Vor kurzem hat er sich und sein Werk, in einem Autoreninterview mit Sylence, vorgestellt. Hier nur eine der vielen Fragen, die ihm gestellt wurden:

Wenn du »Schwert & Revolver« mit einem Wort beschreiben müsstest, wäre das welches?  
Interessante Frage... Hm... Ich kann das Buch nicht einmal angemessen zusammenfassen, und jetzt das?! Gibt es ein Wort, das sowohl Humor als auch Action zusammenfasst? Spektakel, vielleicht? Denn das sind beides gewichtige Aspekte in der Geschichte: es gibt lustige Sprüche, witzige Charaktere und humorvolle Einlagen, aber es geht auch ordentlich zur Sache, viele Kämpfe und Gefechte. Und dies zusammen hebt das Buch aus den üblichen Fantasy-Romanen hervor, denke ich.

Wenn ihr mehr über den Autor erfahren wollt, dann schaut doch bei Sylence Says vorbei.


entnommen aus dem Epidu Shop
Die Rezension:
Wie der Autor, David Michel Rohlmann, selbst meinte, ist »Schwert & Revolver« eine bunte Mischung aus allem. Mich begeisterten die Charaktere, deren Sprüche und auch die Zwischenmenschlichen Beziehungen. Garis, der Hauptcharakter, hatte es von der ersten Seite an nicht leicht, sich zurecht zu finden. Aufgrund seinen Gedächtnisverlusts weiß er weder wo, noch wer er ist und zudem kennt er auch keinen, der ihm weiterhelfen könnte. Der Leser teilt somit Garis' Unwissenheit und wird mit ihm in die fremde Welt Dakeon geworfen. Das Auf und Ab beginnt. Nach einer Nahtod-Erfahrung, ausgelöst durch eine Riesenechse, der Verachtung einer ganzen Stadt und einer Vereinigung, nach welcher die Verbannung folgt, begegnet Garis endlich den Menschen, die später zu seinen Freunden werden. Doch wer denkt, dass damit alles vorbei ist, der irrt. Mit der Besetzung der Sóphìa geht das Abenteuer erst richtig los.

Der Roman bietet Spannung, Action, Kämpfe, Echsen, coole Sprüche, Cowboys und Schwertkünstler, Magie, Roboter, Humor und Freundschaften.
Die Charaktere, vor allem die Sóphisten, sind sehr lebendig ausgearbeitet und hauchen dem Buch sein Leben ein. Sie sind echt und aus dem Alltag gegriffen, jeder mit seinen Macken und seinem ganz eigenen Charme. Manchmal fällt es schwer zu entscheiden, ob man über sie eher den Kopf schütteln oder doch lachen soll. Mit ihnen wird es nie langweilig und sie sind auch die treibende Kraft des Schriftstücks.

Die Abenteuer, die Garis erlebt, sind sehr vielfältig. Gefallen haben mir die unterschiedlichen Planeten und unterschiedlichen Weltanschauung. Etwas zu schnell erfolgte für mich der Wechsel, als Garis nach der Vereinigung die Stadt verlassen musste. Nur kurz war er bei den Echsenreitern und im nächsten Moment schon auf der Sóphìa. Allgemein wirkte die Vereinigung und der Ortswechsel sehr gestrafft. Für den weiteren Verlauf kein Problem, an der Stelle beim Lesen aber recht flott. Dafür erwartete einen danach so viel Charme und Witz, dass es sich verschmerzen ließ. Bei den Sóphisten ließ sich der Gedanke an Chaoten nicht verwehren. Sie prügeln sich, liefern sich mit Fremden Duelle und rennen einfach in eine Festung, ohne einen wirklichen Plan zu haben. Brauchen sie ihn? Eigentlich nicht, denn Taten zählten mehr, als irgendwelche Pläne zu haben. Ich fand sehr gut, dass man mitten im Gefecht und nicht bei irgendeiner Person war, die das am Rande beobachtet, wie in so einigen Büchern. Die Kämpfe waren gelungen und auch die Wechsel zwischen den einzelnen Schauplätzen im Kampf. Bis auf eine Wiederholung war es sehr gut.
Kurz vor Schluss wurde mir etwas unbehaglich. Mit einer Wendung, die den Leser beinahe zum Weiterlesen zwingt, wird der Happy-End Gedanke durchkreuzt. Zuletzt ging es sehr schnell, da hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Zeit gewünscht. Das Ende bietet Spielraum für allerlei Szenarien im Kopf und lässt einen, mit Zuklappen des Buches, auch nicht in Ruhe. Ich brenne auf eine Fortsetzung! ;)

Sprachlich und auch inhaltlich steckt eine sehr gute Leistung dahinter. Der Autor lässt den Leser sogar in ernsten Situationen noch schmunzeln. Es geht flott voran und bietet keine Zeit für Langeweile. Bis auf den angesprochenen Raffer und das schnelle Ende. ein gelungenes Buch.


Mit viel Liebe zum Detail ist ein toller Roman entstanden, den ich gern wieder lesen werde und jedem empfehlen kann.

Mit Luft nach oben, vergebe ich 4 Sterne! Ein sehr guter Debütroman und ich bin gespannt, was der Autor in Zukunft veröffentlicht.  

Freitag, 6. April 2012

Rezension: "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" - Dr.med. Eckart von Hirschhausen

Ich habe das Buch, nachdem ich schon sein Bühnenprogramm kannte, günstig ersteigern können und mir damit meinen Urlaub versüßt. Das Buch umfasst 220 Seiten puren Humor mit vielen Wahrheiten. Eine Perle aus dem Rowohlt Taschenbuch Verlag.



entnommen von www.weltbild.de
Die Rezension: Der Doktor nimmt den Leser und so ziemlich jeden sympathisch auf die Schippe. Nicht nur an einer Stelle konnte ich über mich selber lachen. Seine dreizehn Themen befassen sich mit Menschen, dessen Beziehungen und Irrtümern. Man erfährt etwas über sich, warum man in manchen Dingen so ist, wie man ist, warum man es nicht ändern kann und auch nicht sollte. Worin das kleine und das große Glück besteht, wie man es finden kann. Dass man zuerst über sich selber Lachen muss und sich selbst auch mal (weniger) kritisch betrachten sollte. Verpackt mit Witz lernt man etwas dazu. 
Er beschreibt alltägliche Dinge, zieht sie teils ins Lächerliche und lässt uns, sich eingeschlossen, blank dastehen. Und das ist gut so! 
Das Buch bietet Alltagstipps, wie man sich vieles leichter machen kann, indem man es so sieht, wie es ist: Einfach! Der Mensch verkompliziert so ziemlich alles, sieht alles zu eng und stresst sich immer mehr. Kein Wunder, dass man sich kaum noch entspannen kann und das kleine Glück übersieht. Wir sind vom Umfeld geprägt, machen so ziemlich alles um uns anzupassen, anstatt mal das zu tun, was man will. 


Hirschhausen liefert erneut einen kleinen Überlebenstrainer für unterwegs, um nicht komplett durchzudrehen. Für (nicht nur) trübe Stunden genau das richtige Buch um mal wieder zu Lachen. Humor ist eben doch die beste Medizin. Ich habe es mit Genuss gelesen und werde es in Reichweite behalten. 


Viel mehr kann man nicht dazu sagen, Sie müssen es selbst lesen. 

Ich vergebe 5 Sterne für ausgezeichnete Unterhaltung! Gern mehr davon!


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